#7/8: Großzügigkeit statt Gleichförmigkeit

Shownotes

In dieser Folge von „Less of the Same“ spricht Helmut Stekl mit Birgit Reitbauer – Gastgeberin, Gastronomin und prägende Persönlichkeit hinter dem Steirereck, dem Pogusch und der Meierei. Es geht um Fine Dining als Gegenentwurf zur Sea of Sameness, um echte Gastfreundschaft, um die Kunst des Gebens – und darum, warum die besten Erlebnisse oft dort entstehen, wo man sich bewusst aus der eigenen Bubble herausbewegen lässt.

Birgit Reitbauer erzählt, wie sich das Steirereck über Jahrzehnte zu einem Haus entwickelt hat, das nicht nur für kulinarische Exzellenz, sondern auch für Großzügigkeit, Servicekultur und Persönlichkeit steht. Sie spricht darüber, warum direkte Rückmeldungen wichtiger sind als anonyme Reviews, weshalb Gäste vor Ort Kritik äußern sollten und wie sehr ehrliches Feedback ein Haus besser macht.

Wir sprechen über:

  • Less of the Same in der Gastronomie: Wie Fine Dining ein Ausweg aus der kuratierten Bubble sein kann – und warum ihre Häuser für echte Momente statt bloß für Konsum stehen.
  • Marketing durch Erleben: Weshalb der wichtigste Werbekanal nicht Kampagnen, sondern der Gast ist, der sagt: Das war großartig.
  • Kritik statt anonymem Bashing: Warum direkte Rückmeldungen vor Ort wertvoller sind als Online-Kommentare ohne Gesicht.
  • Großzügigkeit als Prinzip: Warum der Brotwagen, die Käsesorten und der Schnapswagen nicht Show, sondern Haltung sind.
  • Stammgäste und Erinnerung: Wie aus einmaligen Besuchen über Jahre echte Beziehungen werden – und warum Wiederkommen das schönste Kompliment ist.
  • Menschen groß werden lassen: Wie das Team durch Vorleben, Vertrauen und Spontanität zu Gastgeberinnen und Gastgebern auf Augenhöhe wird.
  • Regionalität mit Anspruch: Warum österreichische Produkte, Gemüse, Fisch, Fleisch und alte Schätze wie die Orangerie Schönbrunn zentrale Rollen spielen.
  • Trends mit Haltung: Weshalb Veganismus, Molekularküche und andere Strömungen nur dann funktionieren, wenn sie wirklich zum Haus passen.
  • Service als Millimeterarbeit: Warum Wasser einschenken, Rechnungen legen oder ein Erfrischungstuch servieren den Unterschied machen können.

Ein zentrales Thema der Folge: Ein gutes Restaurant ist kein Ort für passive Gäste. Reitbauer beschreibt, wie sehr Atmosphäre, Offenheit und Gegenseitigkeit darüber entscheiden, ob ein Abend wirklich gelingt – und warum Gastgeberinnen und Gastgeber zwar keine Animateure sind, aber sehr wohl Stimmungen lesen und Momente schaffen müssen.

Weitere Themen:

  • Warum 100 Arbeitsstunden pro Woche nicht automatisch das Team formen, wohl aber Haltung und Vorbildwirkung.
  • Wie sich das Steirereck, Pogusch und die Meierei architektonisch und organisatorisch immer wieder neu erfinden müssen.
  • Warum Veränderung manchmal nötig ist, obwohl von außen alles schon gut wirkt.
  • Weshalb das Haus mit seinen vielen kleinen Gesten am Ende doch immer nur dasselbe will: einen wirklich guten Abend für den Gast.

Diese Episode ist für alle, die wissen wollen, wie man Gastfreundschaft nicht nur behauptet, sondern lebt, wie aus kulinarischer Exzellenz echte Beziehung wird und warum selbst ein Schnitzel und eine Cola in einem Spitzenhaus manchmal genau das Richtige sein können.

Mehr zur Reihe „LOTS – Less of the Same“ und weitere Folgen findest du auf der Website.

Danke fürs Zuhören!

Transkript anzeigen

00:00:03: Hallo und willkommen beim Podcast Less of the Same.

00:00:08: Mein Name ist Helmut Steckl, Kreativdirektor bei der GEK.

00:00:12: Wir haben heute eine sehr renommierte Gästein, man muss sie eigentlich nicht vorstellen, ich tu's trotzdem, Birgit Reitbauer.

00:00:18: Sie ist österreichische Gastronomin- und Gastgeberin im Steirereck in Wiener Stadtpark und im Bogus.

00:00:24: Gemeinsam mit ihrem Mann Heinz Reitbauer führt sie eines der international renommiertesten Restaurants Österreichs das seit vielen Jahren zu den besten Restaurants der Welt zählt.

00:00:34: Begeht-Reitbauer gilt als prägende Persönlichkeit der österreichischen Spitzengastronomie und steht besonders für außergewöhnliche Gastforenschaft, Servicekultur unter die Verbindung von kulinarischer Tradition mit zeitgenössischer Küche.

00:00:46: So hat es mit ChatGPD vorgeschlagen, Passlas?

00:00:49: Ja!

00:00:50: Sehr positiv.

00:00:51: Klingt ein bisschen alt aber sehr positiv.

00:00:55: Was negativ ist ja wenigstens wird uns hier nicht über die Lippen kommen.

00:00:59: Wir sprechen heute über Less of the Same Weil die meisten Menschen heute leben in dem, was wir ... Was man nennt die Sea of Sameness.

00:01:08: Sie baden in einer Sea Of Sameness und sie konsumieren mehrere Stunden am Tag online Content.

00:01:13: Sie bekommen dort das ausgespielt, wofür sie sich ohnehin schon interessieren.

00:01:17: Sie suchen online, sie informieren sich online in ihren eigenen Bubbles Und wir nennen dieses Phänomen da um sich selbst herum korrigierten Welt.

00:01:25: Die Islandification also die Verinselung der einzelnen Personen im eigenen More-Of the Same Fine Dining bietet da ja einen echten Ausweg, das Gegenteil zu more of the same.

00:01:38: Wie sehr ist less-of-the-same auch der Anspruch vom Steiner Ecken von Bogosch?

00:01:44: Ja ich glaube unsere Häuser stehen alle für sich.

00:01:47: wir haben eigentlich drei mit der Meiererei eigenständige Säulen die sie stehen alle drei für sich für etwas für einen Moment für ein Genuss für schönem Zeit verbringen Natürlich auch Austausch, Kommunikation.

00:02:05: Also für uns ist es schön wenn der Gast zu uns kommt und eigentlich die Möglichkeit bietet ihn abzuholen in unsere Welt zu führen.

00:02:13: Das heißt genau aus seiner Babel herauszuziehen und in unserer Welt zu fühlen.

00:02:17: Und ich glaube das ist auch das was die Häuser ausmacht und wo man nach ein bisschen selber Schuld dieses Gast oben es dann zulässt oder nicht?

00:02:27: Wie viel man zuläscht davon?

00:02:29: Wie ist das?

00:02:29: bei den meisten Gästen sind die meisten Gänste offen.

00:02:33: Ich glaube, es ist ein Momentaufnahme.

00:02:36: Es ist natürlich einen Unterschied über sein Geschäftsessen.

00:02:38: Dann sind die Anforderungen das Haus einfach ein anderes oder sind andere weil man sich auf ganz andere Dinge fokussiert.

00:02:45: wenn wir jetzt mit seinem Partner oder seiner Partnerin ausgeht und einen schönen Abend gemeinsam miteinander verbringen will dann ist man natürlich auch foküssiert aber auch trotzdem offener.

00:02:54: noch einmal dass man die Meinung anderer Die Worte anderer hört.

00:03:03: Also ich glaube, es kommt immer darauf an auch ob man in einer kleineren oder größeren Gesellschaft ist ein großer Tisch und er hält sich meistens sehr gut miteinander der braucht vieles von uns dann sogar nicht.

00:03:13: bei kleineren Dischen kann man sich mehr einbringen kann man auch ein anderes Gespräch beginnen.

00:03:17: also das ist schon wir versuchen da schon sehr individuell abzuholen.

00:03:23: Es ist ja eine ihr seid ja eines der bekanntesten Marken im feinen dining in Österreich.

00:03:29: Braucht die da überhaupt noch Marketing?

00:03:31: Ich glaube, unser Marketing ist ein tagtägliches.

00:03:34: Nämlich der Gast, der heute hinausgeht und sagt das war großartig und das weiter erzählt.

00:03:39: Das ist unser wichtigstes Marketing eigentlich weil es das Ehrlichste, das Direkteste und das Schnellste ist natürlich.

00:03:46: Und Es ist doch dass unmaskiertester, weil der Gast natürlich das Empfinden weitergibt was er erlebt hat.

00:03:56: Was für ihn so besonders war an einem Besuch im Haus, ob es jetzt am Buggusch war und man sagt man hat eine tolle Übernachtung gehabt oder einfach eine schöne Zeit und ist total runtergekommen oder ob sie in Wien ist wo halt dann ein spezieller Moment besonders gefeiert worden ist oder besonders zelebriert worden ist.

00:04:11: also ich glaube dass dieses besondere was die Häuser ausmacht und was auch gesucht wird

00:04:18: Ich spreche mir das Bokush aus.

00:04:20: Oh, ich habe es immer falsch gesagt.

00:04:22: Nein, das

00:04:22: ist kein Problem!

00:04:22: Und die Meiere habe ich gleich auf der Tische fallen lassen.

00:04:24: Das war auch kein Problem.

00:04:27: Okay und wie ist das mit Sternen und mit Online Reviews?

00:04:32: Wie fällt das für euch ins Gewicht?

00:04:35: Also für uns ist zum Beispiel ein Feedback was wir direkt bekommen ganz wichtig.

00:04:38: Ja, weil wir sagen wenn sich ein Gast die Mühe macht.

00:04:41: Er schreibt das uns persönlich er möchte seine Erfahrung teilen ob es positiv oder negativ war dann ist das für uns ganz wichtig.

00:04:48: diese Anonymität diese auf dem im generellen Internetstart findet finde ich immer schwieriger Weil ich glaube Das ist so ein bisschen Ein Teil einer persönlichen Meinung aber positiv oder nicht ist völlig dahingestellt Die wo man den gegenüber auch gar keine Chance gibt dass vielleicht auch zu Argumentieren zu vielleicht auch wiederlegen.

00:05:12: Vielleicht gibt es da grundsätzlich ein Missverständnis oder vielleicht dem Absurt zuzustimmen und sagen, das tut uns wahnsinnig leid, dass sie das so erlebt haben?

00:05:19: Und es nimmt uns die Chance, dass man sich eigentlich auch erkenntlich zeigt dafür oder entschuldigt.

00:05:26: Also ich sage für uns ist es essentiell wenn ein Gast und viele Gäste scheuen, dass Sie Kritik direkt vor Ort anbringen und das finden wir total schade weil genau das ist es ja!

00:05:36: Wenn jetzt ein bisschen zu viel Zeit dabei ist oder das Gericht vielleicht zu lau ist, irgendwelche Dinge ja und der Gast sagt so sofort dann ist es unser Moment um dass wir da sofort reagieren können.

00:05:47: A. Das wird ausdauschen.

00:05:48: B. Dass man uns entschuldigt, C. Dass mal irgendwas anderes dafür anbietet oder dass man einfach eine Dessert noch mitschickt und sagt du tut uns wirklich leid.

00:05:55: Es sind überall Menschen am Werk.

00:05:58: Und ich glaube das ist diese direkte Kritik.

00:06:01: die ist glaube ich ganz wichtig ist natürlich auch nicht immer angenehm, weil manchmal wird Kritik auch nicht sehr nett weitergegeben und trotzdem hilft es uns.

00:06:09: Weil sie natürlich auch an einem Nag, ja?

00:06:11: Sie hilft uns dann eigentlich wieder weiterzukommen.

00:06:14: Lob ist super!

00:06:15: Freut uns alle.

00:06:16: Wir baden uns darinnen aber in Wahrheit bringt's uns nicht weiter.

00:06:19: Es lebt uns, wenn man sagt, das passt eher alles.

00:06:22: Bei Kritik ist es dann schon so dass es Punkte auf sich machte.

00:06:25: Das ist wirklich... Und eigentlich wollte man das eh schon ändern und jetzt machen wir es oder haben wir gar nichts zugesehen.

00:06:30: also es öffnet natürlich die die Augen für viele Dinge.

00:06:34: Ich finde trotzdem ... Anonyme Spashing find ich schwierig, das find' ich ganz schwierig weil... Das ist einfach nicht... Für uns nicht das richtig, ich antworte oder wir antworten auf dass nicht.

00:06:46: also wenn es auf uns direkt kommt dann machen wir das und dann ist es absolut in unserem Interesse ob sie's wieder gutmachen ist oder auch klären.

00:06:55: Und Marketing glaube ich.

00:06:57: Das brauchen wir alle immer wieder.

00:06:59: Und Sternentrauben helfen natürlich trotz allem, dass man immer wieder in aller Munde bleibt.

00:07:05: Also gestern war zum Beispiel eine Verleihung und dann ist es heute in der Zeitung.

00:07:08: Der Gast liest wieder.

00:07:10: Ah, steilrecht!

00:07:10: Waren wir schon lange nicht mehr?

00:07:11: Könnte mal wieder mal hingehen oder ah ja, waren wir erst letztens auch so empfunden oder nicht empfundet.

00:07:17: Es ist immer wieder sowas für uns wichtig.

00:07:20: Am Ende ist es trotzdem das Allerwichtigste, dass der Gast, der unser Haus verlässt zufrieden ist.

00:07:24: Egal wie viele Sterne auf der Tür blicken.

00:07:31: Ihr habt ja den berühmten Brotwagen mit fünfundseinzig Brotsorten, mit Blunzenbrot und Charizobrot.

00:07:37: Wie heißt das?

00:07:38: Ein Ziegen-Gitzniere.

00:07:42: Ist das auch Marketing?

00:07:46: Könnte man vielleicht so sehen.

00:07:48: aber wir nennen es oder für uns ist es eigentlich Großzügigkeit und auch eine Möglichkeit diese Vielfalt, die wir in diesem Land haben zu zeigen.

00:07:59: Ich glaube das ist eigentlich das Allerwichtigste weil der Gast hat wahrscheinlich bei uns wenn er zu uns kommt mit einer Sorte Brot genug.

00:08:07: es gibt ja wirklich reichlich zu essen, ob sie die Happen sind oder die Pettifuhr sind dazwischen.

00:08:11: also wenn er jetzt nicht wirklich nur Vorspeiss bestört dann ist die Chance sehr gering dass jetzt hungrig hinausgeht.

00:08:19: Also es gibt da wirklich viel zu genießen.

00:08:21: aber trotzdem ist es so.

00:08:24: Wir glauben, diese Großzügigkeit macht dieses Haus auch aus.

00:08:26: Diese fünfundzwanzig Brotsorten, diese Sechzig-Kesensorten... ...diese der Schnapswagen mit, weiß ich nicht, achtzig Schnapssorten oder digestiv Sorten.

00:08:34: Es ist so dieses Ich kann wenn ich will wählen und das ist ja der Schöne.

00:08:39: Wir neigen ja alle ein bisschen dazu dass wir dann immer wieder zu gleichen Dingen greifen Und dann sehe ich etwas als ich Blunzenbrot.

00:08:47: Ich mag eigentlich keine Bluncen aber das probiere ich jetzt.

00:08:49: Also man wird verleitet Die Vielfalt zu probieren.

00:08:53: Und uns gibt es die Möglichkeit, eigentlich das Marketing für unsere Partner zu betreiben.

00:08:58: Weil es gibt so viele tolle Produkte in Österreich und so viele dolle Käsereien, Bäckereien... Unser Brot-Andy der seit einundzwanzig Jahren im Brotwagen betreut er, der verkauft das einfach auch toll!

00:09:09: Und einige Brotsorten haben's tatsächlich von diesen Brotwagen in die breite Masse geschafft.

00:09:15: Das ist ja auch etwas weil Da bietet sich die Möglichkeit, dass man auch ein bisschen einen Spielfeld hat für Neuigkeiten und für Lustigkeiten.

00:09:22: Und wenn es nichts ist, dann nimmt man's runter und macht mal was anderes?

00:09:26: Ich springe gleich zu meiner letzt ursprünglich letzten Frage, die ich vorhabe am Schluss zu stellen.

00:09:31: Ich habe nämlich ein paar Reviews gelesen und auch so Foodblocks mir angeschaut.

00:09:36: über das Steihreich unterschreibt jemand ein paar Worte hier eine Scheibe Brot oder ein Nachschenken da diese Kombination aus Herzlich-und Aufmerksamkeit lebt man nicht oft Herzlichkeit, Großzügigkeit und das Städte will dem Gast einen sensorisch durch- und durchgelingenen Abend zu bereiten.

00:09:53: Das steht da drinnen und darin mich gefragt wie viel wenn man less of the same den Leuten bieten möchte?

00:09:58: Dass es leser auf der See mehr leben Wieviel davon ist geben stattnehmen?

00:10:02: ich glaube ganz viel Und es ist ganz schwer zum messen was dann tatsächlich zurückkommt.

00:10:06: Ich glaube das schönste was zurück kommt ist eigentlich dass der gast wieder kommt.

00:10:09: das ist für uns das schöneste Kompliment und das Schönste Danke, was man uns geben kann.

00:10:15: Natürlich das Danke sowieso!

00:10:17: Danke es war toll oder danke es war super oder danke für den schönen Abend.

00:10:20: aber wir haben Wermer Steyrek einen wirklich... Wahnsinnig hohen Stammgästeanteil.

00:10:26: Und für mich ist ein Stamm-Gast auch jemand, der einmal im Jahr kommt.

00:10:28: Wir haben Gäste die kommen vor Weihnachten einmal im Ja, das ist so ihre Zeitspanne ob sie aus dem Ausland kommen, aus Norwegen oder aus Amerika egal woher oder aus Österreich.

00:10:39: es ist völlig wurscht.

00:10:40: Sie kommen einmal im ja.

00:10:41: Für mich ist das nach einigen Jahren ist es ein Stamm-Gaust.

00:10:44: oder im zweiten war dritten Jahr wenn man sich einfach aneinander erinnert ist es einen Stammgaust und wir versuchen hier da sehr doch sehr persönlich darauf einzugehen.

00:10:53: Das ist natürlich der Vorteil der neuen Technologien, wir haben ein Reservierungssystem und können uns gewisse Anmerkungen machen.

00:11:00: Wo ist der Gast das letzte Mal gesessen?

00:11:01: Welches Wasser trinkt er?

00:11:02: Welchen Wein hat er getrunken?

00:11:04: Was mag er nicht?

00:11:05: All diese Dinge, die es noch treffsicherer machen in eine schöne Zeit zu bereiten zu können, dass diese Information speichern wir für uns.

00:11:14: Und das ist dann einfach genauso toll wenn der jedes Jahr zu Weihnachten ... Das ist der Beginn von Weihnachten.

00:11:22: Wir wissen, dass Weihnachten kommen.

00:11:24: Der Gast kommt jetzt und er ist da.

00:11:26: Der Adventsamstag ist offen und die Familie kommt.

00:11:29: Und das ist so besonders.

00:11:30: Ich glaube, es ist das Allerschönste, was wir zurückbekommen können neben einem Dank.

00:11:34: Es ist einfach, dass Gäste immer wieder kommen und es schätzen, was sie tun.

00:11:40: Daher auch Retrainers sind sozusagen!

00:11:43: wie die Zugvögel, die nach Hause

00:11:44: kommen.

00:11:45: Sehr schön!

00:11:46: Ich habe auch in einem Foodblog gelesen, dass jemand schreibt ein Freund hat im Steirach angesichts der Vielfalt der Speisen.

00:11:54: Es überfordert eigentlich am liebsten nur einen Schnitzel Nankola und dann wurde eben kurz darauf, ich spät dein Schnitzeln Nankolar hingestellt.

00:12:03: Ich frage mich, wie kriegt man... Ihr habt ja ein großes Team auch.

00:12:07: Wie kriegt Man Die Einzelnen-Teammitglieder so begeistert oder so motiviert, dass sie sowas machen?

00:12:16: Ah ist es natürlich vorleben.

00:12:18: Wir haben viele Teammitglieder die schon wirklich einige Zeit bei uns sind.

00:12:23: das ist natürlich auch wichtig für junge die ins Team dazustoßen und dass sie einfach viele Vorbilder haben an denen sie sich orientieren können.

00:12:34: Mein Mann und ich beide in unseren Teams jeweils gut geschafft haben, wir Menschen nehmen uns groß werden lassen.

00:12:38: Das heißt, wir haben eigentlich neben uns Gastgeber groß werdenlassen die fast auf Augenhöhe mit uns gemeinsam dieses Haus leiten und damit meine ich dass eben auch ein Mitarbeiter die Entscheidung treffen kann ob der Gast jetzt da schneller mal ein Schnitzel kriegt oder einen Cola haben wir sowieso.

00:12:56: Aber ob wir jetzt entscheiden, den Schmäh machen wir uns und dem servieren wir jetzt das Schnitzeln oder wir holen eine Käse rein auf einem Würschelstand weil das halt gerade so in der Pointe gefallen ist oder irgendetwas.

00:13:08: also ich glaube dass es wichtig, dass man Menschen nehmen sich groß werden lässt und ihnen vorlebt, dass so eine Spontanität erwünscht ist okay ist und dass man das auch unterstützt, wenn es dann gemacht wird.

00:13:24: Und da gibt's dann ganz viele blöde Leute auf die wir manchmal kommen mit Tischen und das ist dann wirklich wahnsinnig lustig!

00:13:29: Und diese auch vor allem für den Mitarbeiter darf er nicht vergessen – Es wird dann einfach vom Beruf zur Berufung.

00:13:36: Er ist ja ein Teil des Hauses und ein Teil dieses Dankes was da zurückkommt und das is ganz entscheidend.

00:13:43: Das heißt, das passiert eher durch... Vorleben, als das ist nicht explizit ausgesprochen oder gibt keine Einschulung.

00:13:50: Nein!

00:13:51: Die Blödheiten fallen uns immer steigreich rein.

00:13:54: Ja es ist wirklich etwas... Ich bin sicher eine Person die sehr schnell im Denken ist und sehr schnell in solchen Dingen wo dann so was gleich einmal als guter Schmäh gut rennt ja aber wir haben einfach auch und das ist wahrscheinlich in einem gewachsenen Team so dass dann trotzdem die Menschen bleiben, die halt irgendwie zu einem passen und die dann so ein bisschen auch das mittragen können.

00:14:19: Und das ist dann der Schöne wenn man halt solche Dinge hört, ein Gast war da und es ist ein bisschen ein Klamot gemacht worden oder es ist irgendwie wie ein witziger Gegner.

00:14:28: Also mich freut das immer weil ich mal denke... Der Gast hat eine mega fetzen Garde gehabt.

00:14:33: Und unsere Mitarbeiter haben das richtig realisiert, haben es aufgefangen und haben es rüber gespielt.

00:14:38: Das fällt dann aufs Haus zurück und am Ende des Tages auf alle von uns und das ist unser Erfolg und der Gast ist super happy!

00:14:44: Ich frage mich ob das mit Druck zu tun hat unter dem man gemeinsam steht?

00:14:48: Es war ja vor nicht allzu lange Zeit gab sie in der Presse ein Interview wo Sie gesagt haben dass Sie und Ihr Mann hundert Stunden die Woche arbeiten.

00:14:59: wenn und da so einem hohen Arbeitspensum steht, trägt das dazu bei dass das Team noch eingeschworen wird?

00:15:06: Das hat glaube ich nichts mit dem Arbeitspendsum zu tun.

00:15:10: Ich glaube mit den Personen zu tun die da vorne stehen und diese verschiedenen Gefühle oder Reaktionen oder Aktionen vermitteln können.

00:15:25: Also ich glaube nicht, dass jetzt mein Mitarbeiter sagt.

00:15:27: Ich mache das deswegen weil die Chefin so toll ist und hundert Stunden arbeitet.

00:15:30: Das meine ich vielleicht nicht sondern eher vielleicht die Erwartungshaltung.

00:15:33: also wenn man sieht jemand setzt sich so stark ein steht so sehr hinter dem Produkt ob das motivierend ist?

00:15:43: Naja es betrifft eher es ist vor allem motivierende, dass man selbst auch manchmal über seine Grenze geht, seine persönliche.

00:15:54: Die Chefin der Chefkloa, das ist auch ihr Unternehmen.

00:15:57: Das ist ja klar!

00:16:00: Aber trotzdem gibt man dann so einfach dieses Quentchen mehr von sich selber.

00:16:04: Also ich glaube, das betrifft eher Durchhaltenleistungen, diese extra Maier und so.

00:16:12: Aber was das andere betriffte, also diese Mehrdienstleistung am Gast, dass es wirklich etwas, was wir alle wahnsinnig gern machen oder wo wir uns einfach eine Wo die Augen schon böse blitzt, wenn wir sowas angehen.

00:16:30: Also so böse im Sinne von verteufelt blitzen und ich glaube das ist einfach dass das behält uns die Freude an der Arbeit.

00:16:39: Und das ist ganz wichtig.

00:16:40: Das habe ich in dem Interview auch gesagt, dass die Freuden an Arbeit doch vermittelt wird.

00:16:47: Es wäre jetzt immer wieder angesprochen auf diese hundert Stunden Der Denken, ich glaube manchmal tratert es dann in den Menschen.

00:16:52: wie geht's dir das aus?

00:16:53: Montag bis Freitag, Samstag, Sonntag.

00:16:55: Wenn man ein Unternehmer ist, dann hört das Denken an seinen eigenen Unternehmen auch nicht auf.

00:16:59: Dann besitzt ihr am Sonntagsmittag beim Mittagessen und denkt nicht aber du bist halt am zweieinzehnten immer Abend denkst wieder nach über irgendwas anderes.

00:17:05: also das ist ja eine sehr verschwommen Bereich.

00:17:09: Aber bei den Mitarbeitern ist definitiv so dass es auch diese Freude an der Arbeit erhält Dass sowas möglich ist, dass man sowas auch machen darf In anderen Ländern Unternehmen in der Gastronomie, da darf der Mitarbeiter kein einziges persönliches Wort mit dem Gast sprechen.

00:17:24: Dort ist das nicht gewünscht weil du damit auch natürlich eine gewisse Kontrolle aus der Hand gibst.

00:17:30: und für viele die dann sagen weiß ich nicht kann dass der Mitarbeiter ich will das nicht Ich will das ja ganz klar meinem Programm weiter gibt.

00:17:37: und das für was wir stehen oder soll nicht lächeln oder so nicht lachen soll nicht lustig sein.

00:17:43: Ja das ist eine Art von Unternehmensführung.

00:17:45: Wir haben eine andere

00:17:47: Die offensichtlich gut funktioniert.

00:17:48: Meistens!

00:17:52: Nichts

00:17:52: funktioniert immer.

00:17:53: Ja, genau.

00:17:59: Wann spricht man überall?

00:18:01: Wann?

00:18:04: Ich glaube viele Momente oder viele Moments.

00:18:09: Man selber sieht natürlich sich selbst immer anders in einem anderen Licht oder wie oft etwas erwähnt wird und wie oft es in der Zeitung steht.

00:18:19: Ich organisiere den U-Bahn-Ball mit.

00:18:20: Ich bin wahnsinnig offen, dass mein letztes Guide angesprochen worden ist.

00:18:22: Also das spricht man drüber ja?

00:18:25: Das war super!

00:18:26: Die Farbe war cool oder das war ein tolles Gleiter wie Rima.

00:18:29: also es gibt dadurch, dass wir doch schon sehr stark in der Öffentlichkeit stehen, gibt's natürlich mehrere Anlasspunkte, dass man darüber spricht.

00:18:37: gestern die Auszeichnungen haben sie wieder das und das erhalten oder auch nicht abgestürzt oder aufgestiegen.

00:18:45: Also ich glaube es gibt immer die, die sich für Essen und Trinken interessieren haben natürlich ein bisschen Sinn in ihrer Bubble und thematisieren auch gewisse Dinge.

00:18:53: Und das finde ich jetzt gut?

00:18:54: Oder das finde nicht gut?

00:18:55: Das kann ich nachvollziehen oder das verstehe überhaupt nicht.

00:18:57: also da wird sicher Essen und trinken verleitet sich darüber zu diskutieren weil es eine sehr subjektive Erlebnis ist.

00:19:04: Das bringt mich zum Thema Zielgruppe, die Bubble.

00:19:09: Ist Ihre Zielgruppe explizit definiert?

00:19:12: Nein.

00:19:13: Sechs bis hundert oder hundert zwei, unser ältester Stammkast ist hundertzwei geworden.

00:19:18: Alles Gute!

00:19:19: Ja leider nicht mehr.

00:19:23: Ich glaube das gerade das Besondere am stärkeste ist.

00:19:25: wir sind ein Haus irgendwie für alle.

00:19:27: Wir sind ein haus für ab sechs sage ich deswegen weil wir vor einer gewissen zeit entschieden haben dass wir bei Kindern trombieten das ab sechs jahren.

00:19:36: Wir gemerkt haben, dass in den letzten Jahren sich das ein bisschen verändert hat auch.

00:19:40: Wenn es zu laut ist und unruhig ist, funktioniert für viele andere Gäste einfach nicht.

00:19:45: Aber sonst ist es so... Ich glaube wir sind das Haus oder die Häuser eigentlich?

00:19:53: Ich schreie immer von Steinreicher, was stimmt denn jetzt?

00:19:55: Die Meierei und der Burgusch machen Taufen!

00:19:58: Wir machen Erstkommunionen, wir machen Firmenfeiern.

00:20:00: Wir machen matura Abschlüsse oder die werden bei uns zelebriert.

00:20:06: Es werden Geburtstage gefeiert, es werden spezielle Anlässe gefahrt, es wird erste Schmuse-Tage gefeuert, das werden erste Kennenland-Tagge gefeuert... Scheidungen gefeihrt?

00:20:14: Ja muss ich auch sagen ja!

00:20:17: Es wird die Leicht gefeiert bei uns.

00:20:20: Also ich glaube dass Steirich begleitet viele Menschen ein bisschen ein Leben lang.

00:20:27: Wir sind sechsundfünfzig Jahre im Markt, meine Schwiegeltern haben siebzeig eröffnet.

00:20:31: Wir haben ja oftmals schon zweite oder dritte Generationen, manchmal schon vierte Generationen in dem Haus.

00:20:36: Das heißt das ist schon so wo dann gewisse Traditionen begangen werden.

00:20:40: und ich sage jetzt einmal zum achtzehn Geburtstag ist der Papa schon in Steuere gegangen?

00:20:43: Oder da Opa mitten Papa und jetzt geht man auch mit den Eltern.

00:20:46: es sind so besondere Anlässe aber wir sind noch ein Lokal für einen ganz normalen.

00:20:53: Wir sind lokal für den ganzen Mal, nicht mehr reif als Frühstück oder für Espresso und Klassel.

00:20:58: Weil an der Wienflussbominade wenn es ein schöner Tag ist... ...oder die Landpartie auf dem Berusch.

00:21:02: also wir bieten ja unsere Standbeinen durch unseren verschiedensten Outlets ein total breites Angebot.

00:21:10: Also wo wird ziemlich alle abholen?

00:21:13: Wien und der Steuereck hat natürlich immer die Thematik des Preises.

00:21:16: Ganz klar, wir sind ein sehr hochpreisiges Haus in internationalen Vergleich trotzdem noch ein sehr leistbares Haus aber schon hoch preisig einfach für den Markt.

00:21:24: Und trotzdem haben wir wirklich einen schönen Anteil an Gästen, für die das was ganz ganz besonderes ist Es klingt jetzt plakativ Aber die sparen sich das wirklich ab und legen sich das zusammen.

00:21:38: Den besonderen Anlass wollen wir da feiern, weil das ist für uns einfach das Besondere und es gibt so viel zurück oder das genießen wird auch sehr.

00:21:46: Und ich glaube, dass ist schon einfach das besondere im Haus, dass es wirklich diese Bandbreite an Gästen hat und vom Schnitzel bis zum Ziegenbangenü einfach alles im Repertoire.

00:21:58: Vielleicht zum kreativen Teil des Kochens?

00:22:03: Am Gast gibt's ja auch genug Kreativität aber zum Kochen vielleicht... Das hat mich nachgelesen.

00:22:10: Im Anwahr bei Alain Chapelle, einer der Urheber der Nouvelle Cuisine Anton Meusmann für Königin Elizabeth II gekocht hat.

00:22:19: Joël Robuchon einen der wenigen mit dem Titel Kochte des Jahrhunderts ausgezeichneten.

00:22:25: Seine Restaurants hatten insgesamt dreißig Sterne.

00:22:28: also sie selbst haben ja ein von nur zwei Restaurants in Österreich mit drei Michelin-Sternen.

00:22:35: das alles ist per se schon less of the same.

00:22:37: Also da kann man nicht davon sprechen, dass das alles less of the same ist.

00:22:43: Aber wie kommt man jetzt im Fine Dining zu?

00:22:48: Less Of The Same?

00:22:52: Mein Mann und ich haben ja eine bewegte Geschichte hinter uns.

00:22:58: Wir haben unseren Buch kennengelernt.

00:23:03: Mit unserem wechselnden Stadtpark haben wir das Geschäft in Wien übernommen.

00:23:08: Nach drei Monaten hat der Helmut Österreicher das Küchenhangerl hinschmissen, Wir waren mit allen Abwertungen konfrontiert.

00:23:15: also wir haben gemeinsam sehr viel erlebt.

00:23:18: ja Das Haus hat sehr viele erlebt und auch mein Mann in dieser... Also wie wir Wien übernommen haben war es ganz klar dass wir unser eigenes Lamm von Boguschi nicht verarbeitet haben Zum Beispiel, also wir haben es so produziert.

00:23:31: Wir haben es am Bukusch verarbeitet aber in Wien war das nicht gut genug.

00:23:35: Also da hat es einige Befindlichkeiten gegeben die natürlich durch auch unterschiedliche Küchenführungen da so entstanden sind.

00:23:42: Ein bisschen eine Eifersucht.

00:23:43: der Bukusch war das neuere und das pfiffigere Und die Leute haben alle gesagt, na wir fahren so gerne an den Bukkuschlissen schön In Wien ist bei uns sehr schön.

00:23:52: Es war so Ich höre das ja auch oft, dass ich meine Gäste manchmal entschuldigen.

00:23:56: Und wie das dann alles eigentlich unter eine Führung gekommen ist.

00:23:58: und wenn mein Mann die Küchenführung übernommen hat, sind wir auch so ein bisschen dahingeschwommen.

00:24:03: Da gab es noch Filussüßwasserfisch, Salzwasserfische und auch viel importierte Produkte.

00:24:12: Irgendwann einmal da war so einen Moment – und da hat's bei ihm dieses Klick gemacht Wo er gesagt hat, bevor wir das in einer schlechten Qualität kriegen aus dem Ausland Luchsmaßglei bleiben.

00:24:25: Und was haben wir eigentlich vor der eigenen Haustüre?

00:24:28: Und dann hat ja eigentlich dieser vielleicht schon noch ein bisschen einen Erfolgsweg des Hauses begonnen nämlich die Fokussierung auf Österreich.

00:24:37: Was gibt es in Österreich?

00:24:38: Welche Süßwasserfische haben wir?

00:24:40: Wir haben als wirklich eines der allerersten Häuser besseren Häuser.

00:24:43: an Kapfersee wird da mal eine Leutzeit an Karpfen kannst du wissen.

00:24:49: Aber es war ein großartiger Kapfen.

00:24:51: Und das ist durch heute noch wahnsinnig gern, wenn er gesagt hat naja, ich hab einen Kapfen!

00:24:54: Ich sag, essen sie nicht, nehmen ihn zurück, wenn der nichts schmeckt.

00:24:57: und ich sage jetzt mal, neunundneunzig kann man einfach sagen Das war ja, das war ja so überhaupt nicht so wie ich das im Kopf hatte.

00:25:04: Also es begann dieser Fokus auf die absolute Regionalität und trotzdem nicht in eine Ecke stellen nur dieses gut also roundabout keine Ahnung sechzig Kilometer, neinzig Kilometern.

00:25:15: aber was haben wir?

00:25:17: in diesem Land für großartige Produkte, was können wir herzeigen und was macht uns auch individuell außergewöhnlich?

00:25:23: Weil ich will ja heute nicht im Paris sitzen das gleiche Essen wie New York und Tokyo und sonstwas.

00:25:28: Also wo haben wir unsere eigene österreichische DNA?

00:25:31: Und da hat viel begonnen, was heute für uns so selbstverständlich ist!

00:25:35: Ich erinnere mich mehr als fünfzehn Jahre her.

00:25:37: mein Mann hat damals das erste Mal von der Arsch rief und Schlosschenbrunn gehört also in Schlosschensbrunn gehört.

00:25:42: Dann hat er mir da angerufen oder gefragt ob man sich das anschauen darf.

00:25:47: Das ist ein Schatz.

00:25:48: Das ist das zweihundertfünfzig Jahre Geschichte über Zitrusfrüchte, wurde in der Zeit von Maria Theresia gegründet und von dieser quasi ins Leben gerufen weil zu der damaligen Zeit es einfach so schick war dass man auch diese ganz weit oder von weit her kommende Pflanzen gezeigt hat.

00:26:06: Es hat auch gezeigt wie weit die Arme von Monarchien gereicht haben.

00:26:10: So eigentlich unglaublich!

00:26:12: Und die Limonade war begehrt und die kandierten Zitrusfüchte.

00:26:16: Das hat aber niemand verwendet, das hat auch niemand gebraucht... ...und er hat dann mal gefragt, kann man das kaufen?

00:26:21: Und probiere ihn einmal!

00:26:22: Ja, ja, brauchen wir jetzt eigentlich hin.

00:26:26: Wir waren das erste Haus was damals begonnen hat mit ihnen zusammen zu arbeiten.. ..und heute kaufen wir mehr als tausend Kilo Früchte von ihnen her.

00:26:32: Sie waren eigentlich kurz vor dem Moment um dass sie zugesperrt werden und aufgelassen werden weil einfach jeder gesagt hat braucht man nicht mehr unnötig kostender Geld.

00:26:40: Und es ist eigentlich so ein Schatz.

00:26:42: Das ist etwas Besonderes.

00:26:46: Ich kenne es in keiner anderen Stadt, dass ein Restaurant so einen Schatz zugreifen kann und da gibt's viele Geschichten die diese Individualität unseres Hauses begründet haben.

00:26:57: Mein Mann war immer auch ein unglaublicher Partner für unsere Lieferanten.

00:27:01: Der war wahnsinnig ... Da ist nie mehr Geld gesprochen worden.

00:27:04: was kostet das Produkt?

00:27:06: gebracht worden, gezeigt worden als man hat sich angeschaut toll Was ist das?

00:27:11: Für was kann man das

00:27:12: verwenden?".

00:27:13: Und dann ist er mir gesprochen worden, welche Menge kann man produzieren.

00:27:17: Okay!

00:27:17: Das sind jetzt einmal nur zehn Kilo oder zwanzig Kilo... Also da hat es einfach keine Vorgaben von uns gegeben, was das kosten darf und wie viel Menge wir brauchen.

00:27:24: Wir schauen uns das mal an, wir verarbeiten das und wenn's mehr ist, ist es mehr.

00:27:29: Auch eine unglaubliche Zusammenarbeit mit Lieferanten auf Augenhöhe.

00:27:35: Bühne geboten für diese Produkte und den Lieferanten auch die Chance gebotene, dass ihre Produkte einfach stärker nachgefragt werden.

00:27:43: Und damit auch sogar sage ich jetzt einmal Lebensgrundlagen sich verbessert haben beziehungsweise überhaupt das möglich geworden sind, dass die Landwirtschaft sich so entwickelt hat und dass sie so viel auch Umsatz machen, dass Sie sich das leisten können, was wir tun.

00:28:01: Das ist glaube ich schon etwas... was du heute einfach im Steuereign und inzwischen schönerweise wirklich in vielen anderen Häusern auch in Österreich hast.

00:28:10: Du kannst einfach österreich erschmecken und erspüren, und ich glaube das ist das wo mein Mann schon sehr starker kreativer Weg bereit war und war sehr sehr visionär, sehr früh vielleicht doch aus Intuition, sicher nicht aus geplant, es gibt ja heute viele Konzepte die sehr durchgeplant sind da war wenig geplant sondern hat eines das andere eigentlich ergeben.

00:28:29: Und?

00:28:30: Das war das Schöne denn eigentlich.

00:28:32: Man hat dann irgendwo so, das war schon ein bisschen in den Innenseiterkreisen der Reitbarer.

00:28:36: Der ist so... Das ist ein Mensch da kann man kommen mit besonderen Sachen und er weiß das zu schätzen, der respektiert dem Partner ja, den Produzenten und stellt die Produkte in das schönste Licht und er sagt doch dass einfach an mein Prozessent zum gesagt hat naja wir wühlen eigentlich mal Produkt gar nicht geben weil das erkenne ich ja dann nimmer wenn es dann da am Teller liegt auch etwas richtiges diese Maskierung von etwas, wo man einfach sagt das Grundprodukt ist ja so stark braucht es ja nicht.

00:29:06: Also da sind so Dinge.

00:29:07: da glaube ich hat mein Mann sehr viele Wege neu beschritten und hat damit auch diese Kreativität und auch das nach außen hin so gesehen Interessante für dieses Haus geschaffen?

00:29:17: Ist das Dinge die man findet?

00:29:21: der Ratschlag an sich selber bleibt offen und geht einem Weg.

00:29:26: dann kommt man auch zu dir.

00:29:27: oder geht ihr auch auf Exploration Geht auf die Suche, inspiriert ihr euch?

00:29:33: Absolut.

00:29:34: Es gibt keinen Ausflug in eine andere Stadt wo wir nicht... alle Märkte abklappern, die es dort gibt.

00:29:40: Wir haben vor, weiß ich nicht, zwölf oder dreizehn Jahren in Rom die Punterelle für uns entdeckt.

00:29:44: Gab's damals in Österreich nicht heute ein gängiges Gemüse her?

00:29:47: Haben wir mitgenommen und eingekauft, heimgebracht, probiert herausgefunden was ist das?

00:29:54: Kann man sie in Österreich anbauen?

00:29:55: Damals noch nicht!

00:29:56: Inzwischen wirds in Österreich eingebaut Und da sind viele Dinge... Wir waren jetzt im Tokio im Jänner und auch da wieder auf den Märkten findest du immer wieder neue Dinge, die vielleicht dort eine lange Kultur haben oder eine lange Historie, aber man bei uns halt einfach nicht kennt.

00:30:10: Und das nimmt man wieder so ein bisschen her und schaut mal.

00:30:13: kann man das für uns verwenden?

00:30:15: Ist es ein tolles Produkt oder ist es ein interessantes Produkt?

00:30:19: Kann man das umsetzen?

00:30:22: Also ich glaube die Offenheit sich zu behalten und bewahren neugier... Das ist ganz wichtig!

00:30:33: Was ist für Menschen in Steuereck?

00:30:36: kommen less of the same?

00:30:38: Kennen sie nicht schon alles?

00:30:40: also wie balanciert man zwischen Anfängerinnen und fortgeschrittenen Gästen.

00:30:47: Das ist schwierig, ich glaube dass der fortgeschrittene Gast manchmal auch ein sehr müder Gast ist Und ein oftmals viel schwieriger und unzugänglicher Gast als ein neuer frischer Gast Wie es in meinem Leben ist.

00:30:59: hat man schon viel gesehen Ist man schon bisschen fadisiert Schaut man immer so genau hin und das ist für uns auch oftmals.

00:31:07: Wir brauchen auch ein bisschen einen Gast der offen ist bereit ist, auch von sich ein bisschen was zu geben.

00:31:16: Und wenn das nicht ist und wenn er sagt so quasi ich lehne mich da jetzt zurück und schauen wir das alles an und dann ja und eh... Das kann manchmal nix werden!

00:31:27: Ja?

00:31:27: Und es ist total schade weil der Gast eigentlich etwas auf der Strecke lässt, was wir ihm anbieten könnten.

00:31:36: Da gibt's eine lustige Geschichte, wir hatten zwei Schweizer im hinteren großen Raum bei uns gesessen und wir haben wirklich mit jedem Nachpartisch eine wirkliche Gäude gehabt.

00:31:47: Das ist irgendwie, du hattest gespaßt worden, da hast du gelacht worden... Nur die zwei waren wie zwei unknackbaren Müsse!

00:31:53: Und am Ende vor der Rechnung rufen sie mich her und fragen mich warum denn mit ihnen keiner an Scherz macht?

00:32:00: Und ich hab dann schon gesagt, es ist halt schwierig wenn nix zurückkommt, weil man versucht das ja.

00:32:07: Bei mir ist es so fast immer im Restaurant.

00:32:09: Ich versuche mal die meisten Tische selber aufzunehmen, da kriege ich so dieses erste Grundgefühl für einen Tisch.

00:32:15: Aufpassen ist ein bisschen vorsichtig oder sind etwas heikel oder sind lustig oder ist egal?

00:32:22: Oder sind mir oder grandtig oder irgendetwas?

00:32:24: Das ist egal!

00:32:24: Du hast ja wirklich eine Grundgefühle für einen Tisch das beginnt vieles.

00:32:29: und wenn du dann schon merkst obacht der ist jetzt damals die Mauer aufgebaut, dann sagt okay, schauen wir.

00:32:35: Und mein Personal weiß das ja auch, die probieren hier auch, versuchten zu reden und einen Gespräch zu beginnen und so... Das ist ja auch das was sie versuchen.

00:32:44: und da merkt man so ok, ein bisschen in sich ruhend oder in sich gekehrt und das ist dann einfach schwierig dass es da etwas kommt oder es wie etwas geben.

00:32:55: und wenn da nichts kommt, das ergibt immer wir sind keine animatörer Das ist nicht unser Job.

00:33:03: Wir sind Gastgeber, wir machen das wahnsinnig gern und total auch mit Herz und Spaß aber da muss halt ein bisschen ein Gefühl dafür bekommen oder müssen wir bekommen was geht?

00:33:14: Ich habe eine Bekannte die eine Gastronomie ist, die mir einen Zitat von irgendjemand anderen gesagt hat, der Gast ist ein Tier Aber das ist bei euch wahrscheinlich nichts oder?

00:33:25: Selten, selten Nein.

00:33:28: es ist schon also sehr... Hier im Sinne von uns die Frage, ob es das Essen betrifft.

00:33:34: Ob's das Benehmen betrifgt?

00:33:36: Also da haben wir eigentlich wenig Themen mit so was.

00:33:41: Trends gibt sie in der Gastronomie und in der Küche auch.

00:33:46: Welche spüren Sie?

00:33:48: auf welche reagieren Sie?

00:33:49: Welche setzen Sie selbst?

00:33:51: Welchen nehmen Sie schon früh vorweg?

00:33:54: wie funktioniert das?

00:33:57: Wir haben... ist.

00:33:58: auch mein Mann hat in Frankreich gearbeitet und Alascha Pell war auch schon ein Koch, der immer einen starken Fokus auf Gemüse gesetzt hat.

00:34:05: Also man mahnt immer schon wahnsinnig gern mit Gemüsen gearbeitet.

00:34:08: Und wir hatten sehr früh – das ist jetzt mehr als sechsundzwanzig Jahre her – hatten wir an Bogusch eine Speisekarte aus steirischen Gärten, aus den steirigen Flüsse und Bechen oder von den steierischen Almen.

00:34:22: Gemüse, Fisch und Fleisch angeboten worden ist.

00:34:25: Das heißt wir haben sehr früh einen für uns guten Zugang mit Gemüsen gefunden.

00:34:29: Und das ist auch immer ein starker Fokus gewesen zu Zeiten wo viele vor allem Männer muss man wirklich sagen noch gesagt haben na gemüse ist ein Ballot das macht der Kartik.

00:34:39: heute ist das ganz anders hat es sowas ganz interessant sind viele Menschen offener auch Männer einfach.

00:34:45: Es hat sich da sehr viel getan.

00:34:47: das heißt Gemüses war für uns immer ein tolles Thema.

00:34:52: Vegan war zum Beispiel für uns ist für uns eine Schwierigkeit, weil wir eine Landwirtschaft in der Sterne kamen.

00:34:58: Wir haben eine eigene Viehzucht.

00:35:00: Wir versuchen dort mit den maximal möglichen Tierwohl und auch eine großartige Qualität zu erzeugen.

00:35:07: Und wir haben uns einfach z.B.

00:35:09: mit vegan immer schwer getan.

00:35:10: Es ist ein Thema wo ich sage, wir machen vieles im Vielersinnunghaus möglich aber wir kochen nicht vegan!

00:35:17: Weil das Milchprodukt oder Honig und das Bienenprodukt einfach ein essentielles ist, was wir gerne verwenden.

00:35:25: Und wir wollen uns das nicht versagen.

00:35:27: Also es sind schon Dinge wo ich sage man muss auch bei Trends aufpassen.

00:35:34: passt das zu mir?

00:35:36: bin das Ich und kann ich das auch so leben?

00:35:40: Ich sage immer, die Molekulacke war für mich ein klassischer Trend.

00:35:43: Das haben, weiß ich nicht, fünf Köche auf der Welt haben das unglaublich großartig gemacht und ninety-fünf Prozent haben es furchtbar gemacht.

00:35:48: und alle Leute haben dann gesagt bitte herrschen wir mal mit der Molekule.

00:35:51: Dieser Scheuerndrauch, da das ist!

00:35:54: Aber das ist das Problem ja?

00:35:55: Wenn's dann mittelmäßig umgesetzt wird und der Gast es erleiden muss, dann wird ein Trend sehr schnell zu einem Negativtrend.

00:36:04: und das natürlich dann... Weil vieles ist ja gut was passiert, is' natürlich dann schade.

00:36:10: Also bei Trends muss man ein bisschen aufpassen.

00:36:12: Das klingt für mich auch ein bisschen kennendig selbst, oder?

00:36:17: Naja vor allem einfach wenn du für etwas stehst... ist immer schwierig, es ist ein Unterschied.

00:36:22: wir sind ein Haus was es lange gibt Wir haben schon eine gewisse breite Basis für was wir stehen.

00:36:27: natürlich denken wir immer wieder über die eingefahrenen Dinge nach und versuchen da trotzdem noch etwas zu verändern und zu verbessern nämlich ich werde nicht mehr von verbessern eines Produktes.

00:36:39: Wenn du natürlich ein neues Restaurant aufsperrst, dann bist du natürlich unsicher.

00:36:45: Du kennst dich, du weißt, wo du gearbeitet hast, du hast eine gewisse Vision aber dann weißt er nicht ist das in Wien als wenn es die Leute annehmen jetzt habe ich mein Lokal dort wird das irgendwie funktionieren und so.

00:36:56: also und da ist die Gefahr dann schon mal wenn man sich das Durchhalte vermögen hat oder nicht auch an sich selbst glaubt dass man dann vielleicht zu schnell was aufgibt, was schade ist und in eine andere Richtung wechseln.

00:37:07: Man glaubt das funktioniert jetzt, machen wir was anderes?

00:37:10: Und dann gänzlich untergeht weil man muss ja dem Gast auch Zeit geben.

00:37:14: Das ist das was sie ganz am Anfang angesprochen haben, dass was wir für uns als unsere Blase sehen, das ist ja für viele andere ein Prozent von ihrem täglichen Leben.

00:37:22: Das heißt die bekommen da quasi gar nicht vor.

00:37:25: Wenn der einmal dort war, dann ist es immer... Das dauert ja alles viel länger, bis etwas durchdrungen ist.

00:37:32: In der Werbung weiß man das am allerbesten.

00:37:33: Wie lange muss es wiederholt werden?

00:37:34: Wie oft muss es wohl... Damit's sichert!

00:37:38: Da muss man auch einen gewissen Atem haben, dass man vielleicht sagt, nein ich stehe zu meinem Konzept und das bin ich.

00:37:44: Das ist das was ich vertreten möchte und muss meinen Durchhaltevermögen zeigen.

00:37:49: Ich habe eigentlich vom Dieter tatsächlich als bezählter Zitat von dem In Werbekreisen berühmten Werber John Hegerty gehört.

00:37:58: Ich paraphraseere, der hat gesagt, achtzig Prozent ist Strategie aber achtzig prozent ist Ausführung und als als oberste Gastgeber sind sie auch für die achtzig Prozent Ausführungen verantwortlich.

00:38:14: Wie kann man sich das noch mal vorstellen?

00:38:16: Wie spielen wir einen Stellenwertspiel?

00:38:18: kochen welcher Service wie spielt es zusammen?

00:38:20: wird das geplant?

00:38:21: wird das gedacht?

00:38:22: ist das entstanden?

00:38:25: Also ich glaube auch beim Service entwickelt man sich trotzdem immer wieder weiter.

00:38:29: Man ist vielleicht auch viel unterwegs oder man schaut sich Dinge an, sieht etwas und sagt das möchte ich anders machen.

00:38:36: Das passt nicht mehr so oder das ist nicht gut genug oder wie auch immer.

00:38:42: Das eine oder das andere funktioniert in der Spitzengastraum sicherlich nicht.

00:38:47: Ich glaube es ist ganz entscheidend für den Gesamterfolge eines Hauses dass beides Hand in Hand geht.

00:38:53: Und das Lustige ist, Und für andere Gäste ist Essen auch wichtig, aber wenn's Service nicht passt und es nicht lustig oder fad ist oder überheblich ist.

00:39:09: Also dann jeder hat das ein bisschen eine andere Bandbreite was für ihn wie oder für sie wichtig ist.

00:39:17: Ich glaube dass wir im Service natürlich genauso an der Qualitätsschraube denken.

00:39:21: Für mich ist das beste Beispiel für Schenkigwasser einer.

00:39:24: Das ist einfach so, wie schenke ich Wasser ein?

00:39:26: Wie lautes Wasser einschenken.

00:39:27: Wie viel spritzt auf die Seite... Also es sind so die Kleinigkeiten, die bei uns das ausmachen.

00:39:32: Es ist wirklich diese Millimeterarbeit, die unterscheidet.

00:39:37: Man kann es so oder so machen.

00:39:38: Man kann eine Rechnung legen, auch das ist ein gutes Beispiel.

00:39:43: Wenn ich eine Rechnung respektvoll lege, weil der Gast jetzt gerade acht hat Euro bei mir zahlt dann erwarte ich mir, dass diese Rechnungen wirklich respektvol mit einem echten Danke und einer Höflichkeit und einem Respekt dem Zahler gegenüber gelegt wird.

00:39:57: Und da sind diese Feinheiten die wo es natürlich an uns liegt, wo wir diese Vorgabe geben und sagen du schau bei uns mach mal das so!

00:40:06: oder bei uns machen wir das so.

00:40:08: Und wenn man von auswärts kommt, ist es für viele neue Mitarbeiter wirklich wahnsinnig anspruchsvoll, dass sie da in das Haus hinein wachsen weil es so viel Kleinigkeiten gibt.

00:40:21: Wir haben eine Frischungstuch, das ist auf einem Silbertablett und diese Gravur des Silbertabs ist immer auf zwölf Uhr.

00:40:26: Es ist die Kleinigkeit Aber ich will nicht neunzig Teller irgendwie haben Ich will neunzig Teller gleich haben.

00:40:32: Das kann man doch nicht sagen Ist jetzt ja vielleicht ein bisschen klarkariert Ja, aber es macht trotzdem auch einen Unterschied.

00:40:39: und das ist wie beim Essen.

00:40:40: Wir richten ein Gericht... Das Seiblinge im Binnenwachs zum Beispiel ist unser einziges Signals-Tisch!

00:40:45: Wir haben das seit Jahr zwölf auf der Karte, d.h.

00:40:48: vierzehn Jahre, wir haben das wahrscheinlich, keine Ahnung, hunderttausendmal angerichtet?

00:40:51: Ich weiß es nicht.

00:40:53: Und wenn da immer irgendwer das anders macht ... Na, es gibt eine gewisse Vorgabe.

00:40:58: So wird angerichtet und so ist es!

00:41:01: Und wenn der Gast das das zehnte Mal gegessen hat dann schaut's zehnmal gleich aus.

00:41:05: Das ist auch eine Art von Qualität die ich in so einem Haus erwarte.

00:41:09: Und da sind viele, viele Kleinigkeiten die sich zu einem großen Ganzen machen.

00:41:14: Wie gesagt, ein Gast legt auf sowas Wert und sieht das sehr genau.

00:41:19: Und der andere Gast sieht das gar nicht und sieht dafür andere Dinge ganz genau.

00:41:22: Jeder ist an der Aufnahme und im Bewusstsein unterschiedlich.

00:41:26: Wie geht es weiter und steif weg?

00:41:30: Wir planen gerade den Umbau der Meere.

00:41:32: Die Meere ist eigentlich unser letzter Bereich, der noch nicht zu ganz seine eigene Identität bekommen hat.

00:41:46: Gastronomie drückt sich auch sehr stark durch Architektur aus weil Architektor bringt immer stark Wohlbefinden und Wohlfühlen.

00:41:52: Und wie wir in den Stadtberg übersiedelt sind, haben wir damals mit Art for Art zusammengearbeitet und das war damals für meine Spiegeltern.

00:41:58: Damals noch sehr viel... Also es war ein Gemeinschaftsprojekt, meine Spiegeltern, und wir haben sehr viel gemeinsam entschieden.

00:42:06: Die haben sich dann zurückgezogen, dann ist der Helmut Österreicher gegangen.

00:42:09: Es hat sich soviel verändert!

00:42:11: Und der Bayer später mal gesagt, das passt nicht mehr zusammen.

00:42:18: mit einem wirklich großen Umbau dieses Restaurant neu interpretiert.

00:42:22: Und das ist jetzt das, wo ich sage, jetzt ist das Steiräktort angekommen, auch architektonisch.

00:42:27: Das Gleiche haben wir in Bogusch gemacht, da war es auch so wie in den zwanzig Jahren.

00:42:30: Das ist aus einem einfachen Wirtshaus mit vier Mitarbeitern.

00:42:33: Ist ein Betrieb entstanden mit fünfzig Mitarbeiter?

00:42:36: Da ist ja ganz viel auf der Strecke geblieben und war dann nicht mehr nachgezogen worden.

00:42:40: Wir haben auch gesagt mit einem großen Umbau, wir machen das jetzt einmal richtig, dass die nächsten fünfundzwanzig Jahre wieder hält sowohl in der Organisation wie auch in der Architektur und in dem Wohlbefinden.

00:42:51: Und natürlich stößt es viele Menschen vor den Kopf weil sie natürlich auch sagen, ich habe aber ... Das war jetzt fünfund zwanzig, das war jetzt so schäd, da hätte sich nichts ändern müssen, na wir hätten ja nix ändern müssen!

00:42:59: Aber wir haben's für uns ändern müssen.

00:43:01: Für einen selbst muss man's ändern damit man dann irgendwo dieses auch dieses Wohlbefinden empfindet, in den Job zu kommen oder ins Geschäft zu gehen und diese Höchstleistung bringen zu können.

00:43:12: Und die Meierreise ist eigentlich dieses letzte Passel was wir vollbringen wo wir jetzt gerade dann arbeiten dass wir das architektonisch umbauen, dass wir es einfach jetzt auf den einerseits auf den East Stand bringen ja und auch Zukunftsfit machen.

00:43:26: also es wird uns nicht fahrt!

00:43:28: Sehr schön vielen Dank.

00:43:30: Danke für das Gespräch danke fürs Kommen.

00:43:33: Liebe Zuhörerinnen und Zuschauerinnen, wenn es euch gefallen hat lasst ein Like da, subscribe teilt macht was ihr wollt.

00:43:41: Wir freuen uns.

00:43:43: less of the same wir sehen uns das nächste mal.

00:43:45: danke fürs dabei sein.

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