#2/8 Kreativität jenseits der Komfortzone

Shownotes

In der zweiten Episode des Podcasts „Less of the Same“ sprechen Helmut Stekl und Charlotte Bufler darüber, wie Kreativität und Innovation durch das Verlassen der Komfortzone entstehen können. Sie reflektieren darüber, wie das Vermeiden gewohnter Muster und das Zulassen von Unsicherheit zu echten Durchbrüchen führen kann.

In einer Welt, in der die „Sea of Sameness“ immer größer wird, ist es entscheidend, sich von den konstant wiederholten und algorithmengetriebenen Inhalten abzuheben. Die Episode beleuchtet, wie kreative Lösungsansätze aus der Bereitschaft entstehen, das Unbekannte zu erkunden und das Unbequeme zu wagen.

Kernpunkte der Episode:

  • Das Verlassen der Komfortzone: Warum Kreativität oft mit Unsicherheit und Unbehagen beginnt und wie wir dadurch zu „Less of the Same“ gelangen.
  • Neugier als Kreativitätsquelle: Wie Neugier und der Mut, Neues auszuprobieren, den kreativen Prozess anregen können.
  • Die Bedeutung von Erinnerungen und Inspiration: Wie wir neue Ideen aus scheinbar nicht zusammenhängenden Erfahrungen und Erinnerungen schöpfen können.
  • Angst und Mut: Warum Angst ein wichtiger Bestandteil des kreativen Prozesses ist und wie wir sie überwinden können, um innovativ zu sein.
  • **Spiel und Freiheit im kreativen Prozess: **Wie das „Spiel mit ungewissen Ideen“ zu kreativen Durchbrüchen führt und warum Regeln in der Werbung neu interpretiert werden sollten.

Charlotte und Helmut gehen auf die Rolle der Angst und des Spiels im kreativen Prozess ein und erklären, wie Kreativität oft aus dem Überwinden von Unsicherheiten entsteht. Sie sprechen auch über die Rolle von Neugierde und wie sie dabei hilft, sich aus den gewohnten Denkmustern zu befreien.

Zum Abschluss diskutieren sie, wie wichtig es ist, sich in kreativen Prozessen die Freiheit zu nehmen und von der „Erwartungshaltung“ loszulassen, um wirklich innovative Lösungen zu finden.

Was erwartet dich in dieser Episode?

  • Eine neue Perspektive auf Kreativität und Innovation in der Werbung.
  • Einblicke, wie das Brechen von Mustern und das Spielen mit neuen Ideen den kreativen Prozess anregen kann.
  • Inspiration, um auch in schwierigen, unsicheren Momenten kreative Lösungen zu finden und zu entwickeln.

Weitere Themen in dieser Episode:

  • Der kreative Prozess als Überraschung: Wie man durch das „Nicht-Wissen“ und das Akzeptieren von Unsicherheit kreativ wird.
  • Die Rolle von Neugier und Erinnerungen: Wie wir neue Ideen aus vergangenen Erlebnissen und scheinbar zufälligen Inspirationen entwickeln können.
  • Angst als kreativer Motor: Warum es notwendig ist, Ängste zuzulassen und wie sie uns helfen können, mutige kreative Entscheidungen zu treffen.

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Abschließende Gedanken:

Charlotte und Helmut rufen ihre Zuhörer dazu auf, ihre Komfortzone zu verlassen und sich den Herausforderungen der Unsicherheit zu stellen, um echte kreative Innovation zu erleben. Sie betonen, dass der kreative Prozess nicht immer planbar ist und oft in den unerforschten Räumen stattfindet. Wenn du wissen möchtest, wie du dich von den festgefahrenen Mustern lösen und neue kreative Wege finden kannst, ist diese Episode genau das Richtige für dich.

Bleib dran für die nächste Folge, in der Helmut und die umstrittene Künstlerin Deborah Sengl noch tiefer in das Thema “Less of the Same“ eintauchen und über weitere kreative Techniken und Methoden diskutieren.

**Danke fürs Zuhören! **

Transkript anzeigen

00:00:03: Herzlich willkommen zu Folge 2/8

00:00:06: vom Podcast Less of the same.

00:00:11: Helmut, Schön, dass wir wieder hier sind.

00:00:14: Immer noch eigentlich, weil wir drehen es am Stück.

00:00:17: Ja, aber das müssen die Zuschauer nicht wissen.

00:00:19: Das ist ein Trick. Im Schneiden machen wir das dann alles weg.

00:00:21: Wir haben das letzte Mal darüber gesprochen, dass wir glauben, das lässt

00:00:25: of the same, die das Gebot der Stunde ist im Marketing,

00:00:30: weil wir uns in einer Sea of Sameness bewegen.

00:00:33: Die Algorithmen spielen uns immer das Gleiche ein.

00:00:36: Wir sehen immer nur das, was wir eh schon gesehen haben.

00:00:39: Wie kommen wir da wieder raus?

00:00:45: Mich würde interessieren,

00:00:47: wie kommt man zu Less of the same, wie man zu more the same kommt

00:00:51: Das wissen wir.

00:00:52: Wie kommt man zu less of the same?

00:00:54: Indem man erstmal seine Komfortzone bemerkt

00:00:59: und sie dann freiwillig verlässt.

00:01:02: Das ist etwas, was am Anfang so ein bisschen ungewohnt sein kann.

00:01:05: Aber das können ganz kleine Dinge sein, wie man sich selbst wieder zu

00:01:12: neuen Synapsen

00:01:14: Verbindungen sozusagen bringen kann.

00:01:18: Ich liebe es, neue Dinge auszuprobieren.

00:01:21: Ich gehe total steil, wenn ich etwas sehe, was ich noch nie gemacht habe

00:01:26: und es dann tue mit dem Gefühl, es zum Ersten Mal zu tun.

00:01:30: Wann hast du zum letzten Mal was zum allerersten Mal gemacht?

00:01:35: Das ist eine gute Frage.

00:01:35: Meine Tochter hat neulich einen gegrillten Skorpion gegessen,

00:01:40: was ich zumindest das erste Mal zum Ersten Mal gemacht habe.

00:01:43: Ich war in Mödling.

00:01:45: Oh, da war ich noch nie.

00:01:46: Ich vorher auch nicht.

00:01:47: Soll ich jetzt auch steil gehen, weil ich sowas noch nie gemacht habe?

00:01:50: Ja, ich fand es befremdlich.

00:01:52: Apropos befremdlich.

00:01:53: Wir haben das letzte Mal auch gesagt, zitiert eine HR Beauftragte,

00:01:56: die gesagt hat meet a stranger als Empfehlung für Leute,

00:02:00: junge Leute, die ins Berufsleben gehen, weil du jetzt sagst

00:02:03: aus der Komfortzone rauskommen.

00:02:05: Was ich dort interessant finde ist, wenn man versucht, zu neuen Dingen

00:02:09: zu kommen, die man nicht schon 100 Mal gesehen, dass fast immer über das

00:02:13: über den Weg führte zunächst ein bisschen unangenehm ist.

00:02:16: Also ich habe da so eine Liste gemacht.

00:02:17: Dinge, die in meinem Leben helfen aus aus Mustern auszubrechen, weil

00:02:23: es ist ja letztlich Less of the same ist ja, bekannte Muster zu vermeiden. Und

00:02:29: das meiste, das ich mir aufgeschrieben habe,

00:02:31: ist mir im Nachhinein aufgefallen.

00:02:32: Ist eigentlich ein bisschen unangenehm oder total beliebig.

00:02:36: Es ist nicht sehr produktiv und zielgerichtet im ersten Moment

00:02:39: und das finde ich total interessant und dazu

00:02:45: finde ich noch extrem interessant,

00:02:48: weil ich finde, dass die Etymologie immer so ergiebig ist.

00:02:51: Wenn man schaut, wo ein Wort herkommt,

00:02:53: lernt man sehr viel darüber, wie wir Menschen denken.

00:02:56: Und wenn man sich Steigerungsstufen

00:02:58: im Deutschen anschaut, kommen die fast immer aus dem Negativen.

00:03:02: Das Wort sehr ist eng verwandt

00:03:05: mit versehrt und heißt verwundet.

00:03:08: Also das ist etwas, das wund ist,

00:03:11: wenn wir etwas steigern wollen und sagen es ist irre gut, es ist wahnsinnig toll.

00:03:15: Das heißt für uns ist, wenn wir etwas besonders Gutes noch besser machen

00:03:20: wollen, dann nehmen wir ein bisschen was Negatives dazu.

00:03:23: Und das finde ich total faszinierend, weil

00:03:26: das schon in die richtige Richtung treibt.

00:03:29: Wo kriegt man less of the same her?

00:03:30: Und das bedeutet, du sagst, die Komfortzone zu verlassen.

00:03:33: Ich glaube, es bedeutet fast immer, irgendwas zu tun,

00:03:36: was gesteigert wird durch das Unangenehme.

00:03:42: Da bin ich vollkommen bei dir.

00:03:43: Es ist auch dieses Aushalten können, das Nichtwissens.

00:03:48: Also man begibt sich ja damit

00:03:49: in einen Raum, den man nicht kennt und man weiß nicht, was dabei rauskommt.

00:03:53: Und wenn wir jetzt das Ganze hier im

00:03:57: im Werbekontext haben, dann wäre das in diesem Fall ein Briefing.

00:04:02: Eine Aufgabe, wo ich nicht so richtig weiß, was da jetzt eine coole Lösung wäre.

00:04:07: Es gibt immer so die die brave Lösung, die super erwartbar ist, von der ich weiß,

00:04:11: dass sie wahrscheinlich funktioniert.

00:04:13: Aber was ist diese Idee, die ich in dem Moment auch noch nicht habe?

00:04:17: Ob wir es wie sonst wäre sie ja nicht neu.

00:04:20: Und das finde ich so wichtig und das liebe ich so an unserem Job.

00:04:25: Wenn man dieses excitement so richtig ausschöpfen kann,

00:04:30: weiß ich nicht, ob das jetzt total bescheuert klingt.

00:04:32: Aber ich liebe diesen Moment, wenn ich nicht weiß, was die Lösung ist.

00:04:38: Aber ich bin trotzdem schon total aufgeregt, was sie wohl sein wird,

00:04:42: weil es für mich ja auch eine Überraschung wird.

00:04:44: Keine Ahnung, wo Ideen herkommen.

00:04:45: Ich weiß es ja auch nicht. Aber ich weiß.

00:04:48: Irgendwann kommt eine Mhm.

00:04:50: Und ich liebe diesen.

00:04:51: Diesen Raum, Diese.

00:04:53: Ja, wenn die Überraschungstüte noch zu ist, sozusagen.

00:04:56: Also Weihnachten, Geschenke, so lange sie eingepackt sind.

00:05:00: Das ist eigentlich der noch viel spannendere Punkt.

00:05:03: Ich glaube auch, dass das ein absolutes Privileg unseres Jobs ist, dass wir

00:05:08: Dinge

00:05:10: schreiben, denken, entwerfen,

00:05:13: die uns selber überraschen, wo wir selber nicht wissen, wo es herkommt.

00:05:17: Es ist extrem cool.

00:05:18: Wenn das ein Job ist, ist es ein Privileg, finde ich.

00:05:21: Ein Freund von mir, ein guter Freund von mir, ist Chef bei Ogilvy hier in Wien.

00:05:25: Und die haben in ihrer Agentur so eine Neonschrift und Wand

00:05:28: und da steht The Best Ideas

00:05:31: often Start as a Joke, glaube ich.

00:05:33: Ich glaub ich habs so hingestellet gesehen

00:05:36: Das ist ja auch ein bisschen das, was du vorhin gesagt hast, diese

00:05:40: und und die Überraschung, weil was ja Witze tun,

00:05:44: ist, dass sie irgendeine Erwartungshaltung aufbauen und sie dann umkehren.

00:05:47: Ein guter Witz sieht den man ein bisschen den Boden unter den Füßen weg

00:05:50: und die sehr guten Witze sind oft so, dass du dir denkst, das kann man nicht

00:05:54: sagen, wenn du der gute Stand up Comedians anschaust.

00:05:58: Solche Leute, die sagen ja Dinge, wo du denkst, das kann man nicht sagen,

00:06:01: das geht nicht.

00:06:02: Und genau dort beginnt so interessant zu werden.

00:06:05: Also du kommst raus und das ist wieder das Unangenehme.

00:06:08: Ich glaube, das braucht es, um wirklich aus dem more of the same auszubrechen.

00:06:13: Musst du irgendwo haben. Was?

00:06:15: Irgendwann einmal muss es unbequem sein, glaube ich.

00:06:17: Und ganz wichtiger Punkt dabei ist auch Neugier.

00:06:19: Neugier ist insgesamt eine Qualität, die, glaube ich, immer wichtiger wird.

00:06:23: Jetzt im Kontext mit der KI, weil wir ja dauernd eine Zusammenfassung

00:06:29: von allem wissen, was es schon gibt, sozusagen bekommen.

00:06:33: Und das ist ganz simples Beispiel, wenn wir jetzt googeln.

00:06:37: Früher musste man da irgendwie noch

00:06:39: sich unter verschiedenen Suchergebnissen dann eins raussuchen,

00:06:43: vielleicht auch zwei, drei durchlesen, vergleichen, sich selbst ein Bild machen.

00:06:47: Inzwischen bekommt man ja als erstes den Vorschlag,

00:06:50: die Zusammenfassung mit der allgemeingültigen Wahrheit.

00:06:55: Und da muss man schon aktiv Bock drauf haben, das zu hinterfragen.

00:07:00: Und Menschen sind sehr faule Tiere.

00:07:03: Ich gehöre auch dazu.

00:07:05: Das muss man aktiv durchbrechen wollen und hinterfragen.

00:07:08: Ich habe einen Newsletter von iD magazin abonniert

00:07:12: und da hat neulich jemand geschrieben

00:07:16: über das Thema Underground, dass es keinen Underground mehr gibt.

00:07:19: Eigentlich, also 70er, 80er Jahren, war Underground ein Riesenthema

00:07:24: und es gab kleine, unbekannte Nischen,

00:07:28: in die du sonst gar nicht reingekommen bist

00:07:31: und die auch gar nicht so bekannt waren nach außen hin.

00:07:33: Aber du hattest halt die Möglichkeit,

00:07:35: der reinzugehen, inspiriert zu werden von etwas ganz anderem.

00:07:38: Und das Wegfallen vom Underground ist auch so ein Phänomen.

00:07:42: Und wenn du die Neugierde nicht hast, dass du das zu suchen.

00:07:47: Es ist sehr schwer, so was zu finden.

00:07:50: Das ist schwer.

00:07:52: Du weißt gar nicht.

00:07:53: Ich weiß gar nicht, wo du hingehen sollst, finde ich.

00:07:55: Also, wie fütterst du deine Neugierde?

00:07:57: Und das würde mich interessieren, weil das ist ein.

00:07:59: Ich glaube, das ist schon die erste Antwort.

00:08:01: Wie komme ich zu less of the same?

00:08:02: Wie würdest du persönlich deine Neugierde.

00:08:04: Ich bin von Natur aus ein unglaublich neugieriger Mensch.

00:08:07: Also es gibt wenig, was du mir vorschlagen könntest,

00:08:09: was ich noch nicht gemacht habe, wo ich nein sagen würde.

00:08:12: Was mich da auch in Situationen bringt, wie zum Beispiel Letzten Sonntag

00:08:16: war ich zum Ersten Mal in meinem Leben Fallschirmspringen, weil ein hinstellt.

00:08:20: Also auch ein Mann, den ich nicht kannte,

00:08:22: mich gefragt habe, ob ich nicht zum Ersten Date Fallschirmspringen gehen möchte.

00:08:25: Da bin ich zu neugierig, um nein zu.

00:08:27: Sagen, Wie das ausgegangen ist?

00:08:29: Nein, lieber nicht.

00:08:31: Man weiß nie, wer den Podcast hört.

00:08:34: Aber grundsätzlich wenn ich

00:08:35: was noch nie gemacht habe, finde ich so anziehend, dass ich es unbedingt

00:08:40: machen möchte. Was war die Frage noch mal?

00:08:43: Na ja, wie du? Wie kommst du?

00:08:45: Also ich habe das jetzt zum Beispiel vom Underground, den es nicht mehr so gibt.

00:08:49: Wo findest du dann Dinge,

00:08:50: die da eine Neugierde auch wirklich befriedigen oder beflügeln?

00:08:54: Ich umgebe mich sehr gerne mit Dingen, die ich noch nicht kenne

00:08:59: und ich spreche auch sehr gerne mit Menschen statt mit Chat GPT

00:09:04: Auch total nice, aber ich habe oft bessere Gespräche,

00:09:07: manchmal bessere Gespräche mit echten Menschen

00:09:10: und meistens ergibt sich das dann.

00:09:13: Da kommt dann kommt man von Hölzchen aufs Stöckchen,

00:09:17: weil im Prinzip gibt es wenig auf der Welt.

00:09:20: Was, wenn man sich darauf einlässt,

00:09:21: wirklich uninteressant ist, wenn man es jetzt mal so sieht?

00:09:25: Das machen kleine Kinder.

00:09:27: Ja, Ich habe nie aufgehört, das zu tun.

00:09:29: Einfach immer zu fragen warum zum Beispiel?

00:09:37: Du hast

00:09:38: dich mit Gehirnwellen und Gehirnzuständen beschäftigt.

00:09:42: Ich habe neulich ein Video gesehen über das Thema Langeweile,

00:09:45: das das Gehirn in einen anderen Zustand geht bei Langeweile.

00:09:48: Und dass das auch etwas extrem Produktives deswegen sein kann.

00:09:52: Also sich ab und zu zu langweilen.

00:09:55: Langeweile ist großartig und das braucht aber auch Zeit.

00:09:58: Das ist übrigens auch das, was.

00:10:01: Bei Sound Baths weiß ich, ob du das schon mal gehört hast.

00:10:04: Das gibt es ja gerade so in Yogastudios und so, dass die so auf so

00:10:08: Kristall Bowls, so Sounds spielen.

00:10:11: Das ist nicht wirklich ein Lied, das dabei rauskommt.

00:10:13: Aber das ist unglaublich entspannt und ganz, ganz toll für das Nervensystem

00:10:17: und eine komplett andere Nummer, als wenn man zum Beispiel

00:10:20: ein entspanntes, klassisches Musikstück hört.

00:10:24: Aus dem einfachen Grund, dass selbst bei Musik

00:10:26: dein Gehirn sofort checkt, worum es geht.

00:10:29: Da musst du kein Komponist sein dafür.

00:10:31: Du sagst dir nicht einen Ton voraus.

00:10:34: Und was bei diesen Sound baths

00:10:37: passiert, ist, dass das ein unpredictable Sound ist.

00:10:42: Das heißt, das Gehirn kapituliert irgendwann, gibt auf und entspannt sich

00:10:46: einfach.

00:10:47: Und dieser Zustand ist sonst sehr, sehr schwer zu erreichen.

00:10:52: Was wie ein Plädoyer für less of the same.

00:10:54: Weil wenn du dann in diesen Momenten gleich wieder irgendwie dich

00:10:58: dich fütterst mit Inhalt, dann unterdrückst du das halt.

00:11:02: Und ich habe mal einen Artikel gelesen über das Spazieren gehen,

00:11:07: dass Leute wie Beethoven und die ganzen großen Genies

00:11:11: der Vergangenheit,

00:11:12: dass die alle

00:11:13: irgendwie zu Fuß gegangen sind und dass das erforscht wurde, dass das

00:11:16: auch was mit dem Gehirn zu schlagen hat.

00:11:18: Und du kommst dann in so einen meditativen, was weiß ich was

00:11:21: Alpha Wellen?

00:11:22: Ich habe keine Ahnung Zustand, der halt auch fördernd ist für neue Ideen.

00:11:27: Also wahrscheinlich ist es, sich Zeit zu nehmen.

00:11:30: Aber nicht fürs Arbeiten, sondern fürs nicht arbeiten.

00:11:34: Ist auch glaube ich ein essenzieller Bestandteil von less of the same.

00:11:38: Also ich glaube, wenn man wirklich zu neuen Dinge kommen

00:11:40: will, muss man auch die Prozesse aufbrechen

00:11:42: und muss das auch zulassen, muss Raum schaffen dafür.

00:11:45: Ja, das ist glaube ich auch ein Grund dafür, warum

00:11:49: tolle Kreative irgendwann nicht mehr toll und kreativ sind.

00:11:55: Weil sie am

00:11:56: Anfang dieses dieses Spielerische, diese Freude am Kreieren hatten

00:12:02: und once you’re on top trouble begins dann.

00:12:06: Dann hast du Angst, dass du die Erwartungen jetzt nicht mehr erfüllen

00:12:09: kannst.

00:12:10: Oder man ist dann so

00:12:11: mit irgendwelchen Deadlines und noch größeren, wichtigeren Jobs,

00:12:15: dass da dann

00:12:16: die Angst so ein bisschen im Weg steht, dass man diese Leere nicht zulassen kann,

00:12:20: aus der wiederum ja was Neues entsteht.

00:12:22: Ich gebe das ein paar Worte, von denen ich glaube, dass sie helfen,

00:12:26: zu less of the same zu kommen.

00:12:27: Und du sagst einfach, was du dazu einfällt.

00:12:29: Kunst Geil.

00:12:32: Das ist ein Punkt

00:12:36: Smallness.

00:12:37: Ganz kleine Dinge.

00:12:41: Meinst du damit? Mich

00:12:43: auch Schön.

00:12:46: Ja, alles small

00:12:49: sind ja oft die Sachen, die man sonst auch gerne mal übersieht.

00:12:53: Und die auch selten sind für mich.

00:12:55: Ja, Zufall.

00:12:59: Mein bester Freund. Ja.

00:13:02: Wie hilft es dir zu Less of the same zu kommen?

00:13:06: Generell den Zufall zuzulassen?

00:13:09: Da sind wir auch wieder bei einem gesunden Vertrauen, dass der Zufall

00:13:15: das jetzt nicht kaputt macht und das nicht genau so funktionieren.

00:13:18: Muss wie die letzten Male auch.

00:13:19: Sondern dass man überhaupt mal

00:13:22: so Raum lässt durchzuatmen und dem Zufall eine Chance lässt,

00:13:27: damit durchzukommen, so dass immer Ja.

00:13:32: Zurück zu meinem Bildschirmhintergrund What if it all works out.

00:13:37: So, wir können uns ganz tolle Dinge ausdenken

00:13:41: auf Basis dessen, was wir schon können.

00:13:43: Aber das Neue kommt ja meistens unerwartet dazu.

00:13:48: Und ich finde das immer so,

00:13:50: wenn man mal raus zoomt, sozusagen aus unserer Branche, aus dieser Welt.

00:13:55: Dass es so lustig wie wir Menschen Spaß

00:13:59: haben, an Kreativität und Sachen überlegen,

00:14:01: aber das dann auch so ernst nehmen irgendwie, dass das so und so

00:14:04: jetzt genau richtig ist und versuchen die Welt zu gestalten.

00:14:08: Und wenn man sich mal anschaut. Das ist so crazy.

00:14:11: Wir leben einfach auf einem blauen Planet, der sich um so einen Feuerball dreht.

00:14:16: Und dann gibt es einen Mond, der das Wasser auf unserem Planeten bewegt.

00:14:21: Hä? What the fuck?

00:14:22: Und die ganzen, die die ganzen Berge an und was da draußen

00:14:27: alles irgendwie an Landschaft rumsteht.

00:14:29: Und wir glauben wirklich, dass wir mit unserem kleinen Gehirn

00:14:34: den besseren Plan haben.

00:14:35: Oder den Masterplan, so wer oder was auch immer

00:14:38: den ganzen Shit um uns herum gemacht hat.

00:14:41: Ich glaube, da ist noch ein bisschen mehr Kreativität als

00:14:45: zwischen unseren Schläfen.

00:14:46: Also die Bereitschaft, weil du sags What if it all works out, die Bereitschaft,

00:14:51: dass das Gute auch passieren kann, ja, die ist notwendig.

00:14:55: Ich finde dem Wort Zufall.

00:14:57: Es fällt dir etwas zu.

00:14:59: Steckt ja auch schon drinnen, dass es.

00:15:01: Wenn es dir zufällt, ist es wahrscheinlich etwas, das irgendwie interessant ist

00:15:06: und Und was mir dazu noch einfällt ist, ich habe mal in einem Interview

00:15:08: mit einem Jazzmusiker gelesen, dass der gesagt hat,

00:15:12: wir werden dafür bezahlt, keine Angst zu haben.

00:15:15: Und das hat mir extrem gut gefallen, weil der stellt sich auf die Bühne

00:15:18: Spiel sein Instrument und muss eigentlich in dem Moment furchtlos sein.

00:15:22: Und das ist für mich auch ein Aspekt davon, wenn man sich irgendwas ausdenkt

00:15:28: und dass man diese Furcht irgendwie loswerden muss.

00:15:31: Entweder hatten sie gar nicht oder man lässt sie gehen oder man gibt sich Zeit.

00:15:35: Man lernt, sie zu überwinden. Wie auch immer.

00:15:37: Aber du wirst meiner Meinung nach als kreativer Mensch,

00:15:41: der beruflich kreativ ist, kreativ Sind ja eh alle

00:15:45: als hauptberuflich kreativer Mensch dafür bezahlt, keine Angst zu haben.

00:15:48: Dem würde ich so direkt nicht zustimmen,

00:15:52: Ohne die widersprechen zu wollen, natürlich.

00:15:57: Ich lasse es ausnahmsweise durchgehen, aber.

00:15:59: Also Angst ist der absolute Kreativität und Innovation Killer.

00:16:03: Davon bin ich überzeugt.

00:16:04: Ich glaube, es geht aber nicht darum, keine Angst zu haben, Denn

00:16:10: Angst zu haben ist ja die Voraussetzung dafür, mutig sein zu können.

00:16:14: Wenn ich vorher keine Angst habe, dann bin ich nicht mutig.

00:16:17: So, also ich glaube, da ist eher so dieses ist trotzdem machen und seine Angst

00:16:22: so ein bisschen aus der Vogelperspektive also nicht zu persönlich zu nehmen,

00:16:26: so seine Angst nicht zu persönlich zu nehmen.

00:16:28: Vielleicht ist es eine Formulierung.

00:16:30: Ich glaube,

00:16:31: ich glaube, wenn sich jemand überwindet, dann spüren wir Menschen das.

00:16:34: Und erstens bewundern wir es und zweitens haben wir das Gefühl,

00:16:38: dass wir es ein bisschen mit überwinden.

00:16:40: Ich glaube, das passiert im Theater.

00:16:41: Das passiert performativen Kunst.

00:16:44: Aber ich glaube, bei guter Kommunikation, wo du spürst,

00:16:47: jemand hat seine Angst überwunden hat, traut sich was.

00:16:50: Ich glaube, das spürt man auch.

00:16:52: Und das ist etwas, was ich glaube, mit den Grund, warum ich das so leben.

00:16:54: Wenn du mich fragst, ich habe mir aufgeschrieben Körper statt Denken.

00:16:58: Sagt dir das was?

00:16:59: Sagt mir gerade nichts Konkretes, aber ich glaube, ich mag es.

00:17:03: Ja, Ich denke mir, dass ein

00:17:04: Weg aus dem more of the same rauszukommen, ins less of the same ist,

00:17:10: dass das bewusste Denken ein bisschen zurückzufahren.

00:17:13: Und das kann man machen,

00:17:15: indem man sich einfach irgendwie mehr auf das Körperliche konzentriert, den man

00:17:19: das hat auch wieder auch was mit diesen Sound zu tun,

00:17:24: dass man einfach ins Fühlen hineinkommt und dadurch aufhört, bewusst zu denken.

00:17:29: Und dann setzt das unbewusste Denken ein.

00:17:31: Ich glaube, dass das unbewusste Denken eine große Hilfe ist in unserem Job.

00:17:36: Ja, ich glaube, unser Denken steht uns sehr oft im Weg.

00:17:42: Was sagst du?

00:17:43: Steht nicht auf meiner Liste zu Drogen und Alkohol im Bezug auf Kreativität.

00:17:47: Kommt darauf an, welche und in welcher Dosis.

00:17:51: Ich glaube, generell

00:17:53: können Alkohol und Drogen bis zu einem gewissen Grad lustigerweise.

00:17:58: Es gab mal eine Diplomarbeit

00:17:59: von einer Studentin an meiner Uni, die hat das untersucht.

00:18:02: Also die hat Kreativen

00:18:05: viel Alkohol gegeben und

00:18:07: sie dann zu verschiedenen Pegeln verschiedene Aufgaben lösen lassen.

00:18:12: Und es wurde tatsächlich immer lustiger und kreativer bis zu einem

00:18:17: Peak Point und dann ist es gekippt und dann wurde es richtig schlecht.

00:18:21: So also es funktioniert zu einem gewissen Grad.

00:18:25: Ich glaube aber, das liegt daran,

00:18:28: dass ich mit so ein bisschen Alkohol die Leute einfach locker machen.

00:18:32: Also da sind wir wieder bei diesem mutiger werden.

00:18:35: Das hat nichts mit dem Alkohol zu tun,

00:18:37: dass der sie kreativ macht, sondern dass sie in diesen Status kommen.

00:18:41: Ja, genau, wo sie ein bisschen hemmungsloser bin.

00:18:44: Ja, aber ich glaube, wenn man generell, also man.

00:18:47: Man kann auch hemmungslos leben ohne Alkohol. So

00:18:52: und dann gibt es natürlich Drogen, die Synapsen ganz lustig neu verknüpfen,

00:18:55: wo du Dinge siehst, auf die du so nicht gekommen wärst, das, das.

00:18:59: Und dann gibt es natürlich die Drogen, die.

00:19:04: Dir einen

00:19:05: Zugang zu deinem Unterbewusstsein erschaffen, was sehr interessant ist,

00:19:09: weil da ja ein Großteil der Kreativität und von neuen Ideen lebt.

00:19:13: Also ich würde es jetzt nicht fürs Business empfehlen, aber ich glaube

00:19:16: grundsätzlich, sich damit auseinanderzusetzen.

00:19:20: Kann neue Pathways im Gehirn schaffen.

00:19:26: So kids don't try this at home.

00:19:29: Erinnerungen würden

00:19:32: ja jetzt müsste man meinen, erstmal zunächst

00:19:35: zu more of the same führen,

00:19:38: Aber sind gleichzeitig auch die Basis,

00:19:41: etwas überhaupt anders machen zu können und zu hinterfragen.

00:19:46: Im Sinne von Erfahrungen meinst du? Ja.

00:19:49: Ich habe es mir aufgeschrieben, weil ich das Ich habe so gemeint.

00:19:52: Bei mir

00:19:52: ist es oft so, dass ich mich an irgendwas erinnere,

00:19:54: was ich schon mal erlebt habe, gesehen habe

00:19:56: und das gar nichts mit dem mit der Aufgabenstellung zu tun hat,

00:20:01: aber sich irgendwie ein bisschen verwandt anfühlt.

00:20:03: Und dann kann man das oft verknüpfen zu was ganz Neuem

00:20:08: augenscheinlich nichts damit zu tun, aber dann eben irgendwie doch.

00:20:11: Und man sagt ja oft, dass Kreativität ist, die einfach nur

00:20:14: die neue in Bezug setzen von bestehenden Elementen.

00:20:17: In diesem Sinne, finde ich, sind Erinnerungen wahnsinnig

00:20:20: hilfreich in unserem Job oder oft auf dem Weg zu less of the same.

00:20:24: Und deswegen glaube ich, ist es so wertvoll, sich viele Sachen anzuschauen,

00:20:28: Ausstellungen zu gehen, Bücher zu lesen etc..

00:20:30: Kunst?

00:20:31: Erste Frage War das Kunst?

00:20:33: Ich glaube, dass genau diese Funktion haben kann.

00:20:36: Du speicherst das.

00:20:37: Du brauchst jahrelang nicht unternehmen.

00:20:39: Machst du irgendwas und plötzlich fällt dir was ein.

00:20:41: Verknüpft das Bingo eine neue Idee?

00:20:44: Ja, ich glaube, je mehr Referenzpunkte man sozusagen zum Verknüpfen

00:20:48: hat, desto besser.

00:20:49: Also deswegen sollte sich nicht alles reinziehen, was es so was es so gibt.

00:20:53: Aber eben in diesem Sinn von Stranger schau dir nicht nicht Themen.

00:20:58: Also ich glaube, sich Werbung anzuschauen und Werbung zu machen ist auch gut

00:21:02: und wichtig, wenn man die Sprache der Werbung lernt, sozusagen.

00:21:05: Aber noch besser ist, sich ganz andere Dinge anzuschauen

00:21:08: und dann verknüpft man sie.

00:21:11: Wir haben ja hoffentlich bald den Lukas bei uns zu Gast.

00:21:15: Die machen das ja, die Healthy Boyband, die machen ja genau solche Sachen,

00:21:19: Die machen ein Essen,

00:21:20: wo sie Schweine servieren und in wie in Sado Maso Klamotten angezogen sind.

00:21:24: Die kombinieren zwei komplett unzusammenhängende Dinge zu etwas Neuem.

00:21:30: Das hat meiner Meinung nach mit der Erinnerung zu tun.

00:21:33: Und vielleicht auch mit Alkohol und Drogen.

00:21:37: Okay, Next please.

00:21:42: Ja, wir haben es ja schon angeschnitten.

00:21:43: Befremdliches.

00:21:45: Großartig.

00:21:47: Was befremdet dich?

00:21:49: Grundsätzlich alles, was ich nicht kenne.

00:21:52: Aber ich mag das Gefühl, befremdet zu sein, sehr gerne.

00:21:57: Wie geht es dir damit?

00:21:58: Ich würde befremdlich nur zu Dingen sagen, die unangenehme sind.

00:22:02: Ja. Ja.

00:22:03: Also, wenn ich jetzt wo hinkomme, wo ich noch nie war, dann ist das fremd.

00:22:06: Vielleicht.

00:22:06: Aber es ist nicht befremdlich,

00:22:08: wenn er etwas, was ich tat, was mir unangenehm ist, was gegen meine Werte geht

00:22:11: oder gegen meine Konventionen geht, dann wirkt auf mich befremdlich,

00:22:15: wenn jemand zum Beispiel sehr unhöflich ist oder ja,

00:22:20: bei mir zu Tisch sitzen in der Nase Board, dann befremdet mich das

00:22:25: für. Das ist aber nicht gleichzeitig interessant.

00:22:27: Ich finde so

00:22:28: also ich habe irgendwann mal aufgehört, mich über Leute so richtig zu ärgern,

00:22:32: sondern stattdessen denke ich mir immer das ist total interessant,

00:22:35: was da in mir passiert, also warum ich mich dann ärgere.

00:22:39: Das bringt mich zum interessanten Punkt.

00:22:42: Das ist das Werten.

00:22:43: Ich finde, Werten führt auch zu more of the same.

00:22:46: Das hat auch wieder zu tun mit Überwinden der Angst und Loslassen.

00:22:50: Das Ich habe das mal von Ihnen von einer Schauspiellehrerin gelernt,

00:22:55: die gesagt hat Wenn du eine Figur spielst, dann darfst du sie nicht werten.

00:22:58: Du darfst dich nicht

00:22:59: über die Figur spielen stellen, weil kein Mensch sich selbst negativ sieht.

00:23:03: Du kannst nicht einen einen Idioten wie einen Idioten spielen,

00:23:07: weil ein Idiot selber denkt sich Ich mache,

00:23:09: ich bin richtig, Alle anderen sind Idioten.

00:23:12: Und wenn du aus diesem Werten rauskommst, dann,

00:23:16: dann kannst

00:23:17: du das viel mehr nutzen und hast viel höhere Erkenntnis.

00:23:21: Während ich das Werten immer zurückhält.

00:23:23: Deswegen glaube ich auch, dass das ein super Weg ist,

00:23:25: zu less of the same zu kommen.

00:23:27: Wertfreie Dinge sich hineinzuversetzen.

00:23:30: Und optimalerweise so wertfrei,

00:23:33: dass man auch seine eigene Realität

00:23:36: nicht als allgemeingültig und als Wirklichkeit wertet,

00:23:40: sondern vielleicht hat jemand anderes ja eine coolere Wahrheit im Angebot.

00:23:46: Außer man kennt die objektive Wahrheit,

00:23:48: wie zum Beispiel, dass man kein Ketchup zu Schnitzel ist, ist einfach objektiv.

00:23:52: So Pommes Schranke.,

00:23:54: I don't make the rules.

00:23:57: You just make the Schnitzel.

00:24:01: Ich habe mich mit dem auseinandergesetzt in der Vorbereitung für diese Folge,

00:24:04: weil ich mich gefragt habe, was Spielen mit less of the same zu tun hat,

00:24:08: ob man durch Spielen zu neuen Lösungen kommt.

00:24:10: Und ich habe selber immer eine Abneigung gegen Spielen gehabt,

00:24:14: weil ich mir immer gedacht habe, es ist so unseriös.

00:24:18: Ich habe das Gefühl gehabt,

00:24:19: als Kind habe ich gespielt, aber jetzt beschäftige ich mich halt mit Dingen.

00:24:22: Ich spiele nicht.

00:24:23: Dann habe ich aber gefragt

00:24:24: im Wesen des Spielens und hat mir ein paar Punkte gegeben.

00:24:27: Und die finde ich total interessant und die würde ich gern mit dir durchgehen.

00:24:29: Warum lachst du? Lachst du mich aus?

00:24:32: Naja, die Zuhörer und Zuhörerinnen wissen ja nicht,

00:24:35: was ich so den ganzen Tag abgeht.

00:24:36: Aber ich würde sagen, du bist einer der verspielten.

00:24:39: Menschen in diesem Laden.

00:24:41: Das ist alles sehr seriös, was ich mache.

00:24:44: Das erste ist zweckfrei.

00:24:48: Spielen ist immer um seine selbst willen.

00:24:51: Aber ich finde, ich finde die den Gedanken oder Alkohol zu sagen

00:24:56: Du musst etwas machen um seiner selbst willen

00:24:59: und dich von dem Ergebnis komplett lösen.

00:25:03: Und das

00:25:04: erinnert mich an ein Zitat Ich habe mal von Mick Jagger von den Rolling Stones

00:25:08: für alle, die schon zu jung sind, um die erkennen zu können.

00:25:13: Der hat mal gesagt in dem Interview auf der Bühne

00:25:15: musst du viel egoistischer sein als in echt.

00:25:18: Das hat gesagt, Als Junger war ich in seinen 20er,

00:25:21: und ich habe jahrelang gedacht, Was hat er damit gemeint?

00:25:25: Und jetzt verstehe ich das so, dass du.

00:25:27: Du machst die Dinge um, um seiner selbst willen.

00:25:29: Du kümmerst dich nicht ums Ergebnis.

00:25:31: Das ist eigentlich sehr egoistisch, aber das ermöglicht wieder

00:25:37: das, was Neues entsteht, weil du dich löst vom Ergebnis.

00:25:40: Schöner Gedanke. Ja.

00:25:43: Wie stehst du zum Thema?

00:25:44: Zweckfrei.

00:25:46: Gerade in der Werbung?

00:25:47: Ist ja eigentlich verrückt.

00:25:49: Weg, frei und und Spiel.

00:25:54: Sind oft genau die sinnvollsten

00:25:57: und Zweck erfüllen Zweckdienlich sten

00:26:01: Dinge, die man tun kann, glaube ich.

00:26:05: Wie schaffst du das, wenn du ein Briefing hast

00:26:07: und das erfüllt ihren Zweck?

00:26:11: Also das, was wir machen, wofür wir bezahlt werden,

00:26:15: das ist ja nicht zweckfrei.

00:26:19: Was versuche ich, um da zu spielen?

00:26:22: Also erstmal jedes Spiel folgt ja Regeln und Spielen

00:26:27: ist eigentlich eine sehr ernste Sache,

00:26:30: so der eine Logik zugrunde liegt.

00:26:33: Und wenn wir jetzt von einem Briefing ausgehen, dann würde ich erstmal schauen,

00:26:38: was sind denn da die Spielregeln, sozusagen.

00:26:43: Und wo sind, wo sind die Freiheiten, wo sind aber auch Leitplanken?

00:26:48: Ich glaube, Leitplanken können oft zu noch mehr Kreativität verhelfen.

00:26:53: Manchmal ist es ja so, als die

00:26:57: Zigarettenwerbung verboten wurde, als Zigaretten mehr zeigen durftest, sind

00:27:01: unfassbar kreative Dinge entstanden also geradezu

00:27:04: durch Reglementierung.

00:27:11: Können großartige Dinge entstehen.

00:27:13: Also ich würde erstmal das Briefing hinterfragen und schauen,

00:27:16: ob man es irgendwie anders lesen kann.

00:27:18: Und so ein bisschen damit spielen schon.

00:27:20: Ja natürlich

00:27:21: mit dem Sinn und Zweck, am Ende des Tages eine Kampagne dabei rauszubringen.

00:27:26: Aber to fall.

00:27:28: With the process.

00:27:30: Weißt du also erst mal zu schauen.

00:27:33: Der Weg dorthin, den möglichst freizuhalten

00:27:37: und was ich zum Thema Spielen auch sehr gerne mag, ist das Zitat von

00:27:42: Albert Einstein Kreativität ist Intelligenz, die Spaß hat,

00:27:47: weil das Spielen hat auch ganz viel mit mit Spaß zu tun, finde ich.

00:27:51: Und wie du schon sagtest, dass ein unfassbares Privileg, sein

00:27:56: Tag und sein Geld damit zu verbringen und verdienen,

00:28:00: Ideen zu haben, Spaß in seinem Kopf zu haben.

00:28:03: Wie geil ist das denn?

00:28:05: Und da steht dann wiederum dieser Gedanke der Angst

00:28:10: dagegen.

00:28:10: Und sobald der Spaß wieder mehr Raum hat,

00:28:13: kann die Intelligenz halt richtig geile Sachen hervorbringen.

00:28:18: Ob das die Intelligenz ist?

00:28:20: Der zweite Punkt, für den GPT als das Wesen des Spielens definiert,

00:28:25: ist Freiheit, nämlich das Thema.

00:28:29: Es gibt Regeln und innerhalb dessen kannst du machen, was du willst.

00:28:32: Ich habe mich das jetzt Regeln gesprochen.

00:28:33: Ich habe nur gefragt, ob Spielen immer Regeln braucht.

00:28:36: Ich weiß es nicht.

00:28:37: Eine Anekdote dazu, die vielleicht nichts damit zu tun,

00:28:39: mit irgendwas zu tun hat, aber ich. Interessant, Wie du siehst.

00:28:41: Ich habe einen Persönlichkeitstest gemacht und da musstest du von 1 bis 10

00:28:45: Fragen zustimmen. Zehn ist die mit total zu.

00:28:48: Sind ganz viele Fragen.

00:28:49: Die ist relativ schnell durch und eine Frage

00:28:52: eine Aussage war Rules make me angry,

00:28:55: also Regel macht mich wütend und ich habe ihm eine zehn gegeben,

00:28:58: Stimme total zu und bin weitergegangen und

00:29:01: ein paar Stunden später bin ich gesessen und das ist irgendwie so hochgekommen.

00:29:05: Ich habe gesagt, ich habe gerade angefangen.

00:29:08: Ja, ich habe gerade angehört.

00:29:10: Regeln macht mich wütend.

00:29:11: Das stimmt.

00:29:12: Wenn du mir eine Regel gibst, ist meine erste Reaktion,

00:29:14: werde ich sofort wütend. Und

00:29:18: das ist jetzt im Kontext

00:29:19: von Spielen finde ich ganz interessant, wo Spiele Regeln aufstellt.

00:29:22: Wie geht es dir mit Regeln?

00:29:24: Ja, ich fühle mich auch sehr schnell in meiner Autonomie bedrängt,

00:29:30: Aber man hat innerhalb dieser Regeln ja meistens einen

00:29:32: sehr viel größeren Spielraum.

00:29:34: Ist ja auch immer eine Frage der Interpretation.

00:29:36: Und Regeln per se

00:29:37: sind ja irgendwie eine ziemlich lustige Sache, die sich die Menschheit mal

00:29:41: ausgedacht hat.

00:29:42: Also jede Regel hat sich mal irgendwer ausgedacht

00:29:44: und ich finde das manchmal so schön, den den Vergleich,

00:29:50: wenn die Regeln, die so auf der Welt

00:29:54: ja aufgestellt wurden, nach denen die Welt spielt,

00:29:57: auch die Wirtschaft spielt ja im Prinzip nur in einem anderen Kontext.

00:30:01: Das gleiche, was wir als Kinder alle gemacht haben.

00:30:03: Wenn man ein Spiel spielt

00:30:05: und dann irgendwie total beleidigt ist, anfängt zu weinen und gesagt.

00:30:08: Nein, aber wir haben gesagt, das muss man so und so, Spiel Stopp und so ist

00:30:12: es ist nichts anderes.

00:30:13: Nur mit erwachsenen Menschen, die irgendwie

00:30:16: mit Geld und Verantwortung um sich hauen.

00:30:18: So, aber im Prinzip ist es nichts anderes.

00:30:20: Also es ist irgendwas, was ich irgendwann mal ausgedacht hat.

00:30:22: Also man muss es zunächst mal nicht so ernst nehmen.

00:30:26: Also ich finde, Regeln darf man auch hinterfragen.

00:30:29: Wenn sie einen guten Grund haben,

00:30:32: sind sie zu befolgen, aber ansonsten darf man sie auch

00:30:35: durchaus für sich neu definieren, finde ich.

00:30:39: Das ist ja Kinder sind immer so ein schönes Beispiel

00:30:42: ist ja wirklich, wenn ich dem Kind nur sage, es soll nicht Süßes essen.

00:30:45: Was ist für eine scheiß Regel.

00:30:47: Aber wenn es versteht, warum es vielleicht was davon hat,

00:30:52: dann ist es sehr viel zielführender meiner Meinung nach.

00:30:57: Nächste Punkt, der das Wesen von Spielen ausmacht, ist Transformation.

00:31:02: Wir sind jetzt bei 3/6 Transformation.

00:31:06: Beim Spielen nehmen wir Rollen an, sagt Das hat mir auch gut gefallen.

00:31:11: Inwiefern nimmst du, wenn du die Sachen aus denkst, Rollen an?

00:31:15: Das ist gerade für Vodafone eine Kampagne gemacht für Deutschland.

00:31:19: Hast du deine Rolle angenommen?

00:31:21: Hast dich in was rein versetzt?

00:31:24: Ja, so

00:31:26: eines Prozesses nimmt man ja unterschiedliche Rollen

00:31:30: ein, um so zu sagen, das Konzept mal von allen Seiten zu checken.

00:31:33: Also man setzt sich erstmal in die Rolle des Konsumenten,

00:31:41: dann aber auch Kunden,

00:31:43: dann aber natürlich auch man selbst.

00:31:45: Irgendwie Ego, keine Frage.

00:31:50: Das ist eigentlich auch ein schönes Spiel.

00:31:51: Dieses der der Rollentausch in einem Gehirn, wo zu sagen.

00:31:57: Wie glaubst du kannst das zu less of the same führen.

00:32:00: Wenn man sich in Rollen hineinversetzt.

00:32:02: Gedankenexperiment Wenn du mal gar keine Idee zu irgendwas hast

00:32:08: und dich dann fragen würdest sag mir mal irgendeinen Kreativen,

00:32:11: die du richtig cool findest.

00:32:13: Ich Howard.

00:32:15: Wenn du dich dann einfach fragst, okay, ich habe keine Ahnung, wie es geht,

00:32:19: aber wenn ich jetzt zum Beispiel wüsste,

00:32:21: wie Howard das gelöst hätte, was wäre denn die Antwort?

00:32:26: Ich weiß es nicht.

00:32:29: Das ist natürlich zeigen müssen, dass das eine Mittel Namen auch noch kennst.

00:32:33: Verbindung aufheben von Ihrer.

00:32:38: Nein, ich habe ein Problem,

00:32:40: das ein total cooles, finde ich.

00:32:43: Eine Definition.

00:32:44: Das Wesen des Spielens. Gegenwart.

00:32:46: Das echte Spielen findet nur im Moment statt.

00:32:51: Das fand ich das halt cool.

00:32:52: Was sagst du zu dem im Moment sein?

00:32:54: Ja, ich bin dafür.

00:32:58: Na ja, das klingt jetzt komisch, weil

00:33:00: wir sitzen jetzt hier, aber meistens sind wir halt nicht anwesend,

00:33:04: sondern entweder in der Vergangenheit oder in der Zukunft.

00:33:08: Und das ist ja auch, dass wenn was Neues entstehen soll,

00:33:11: dann müssen wir im Moment sein, um daraus etwas Neues zu entwickeln.

00:33:16: Ansonsten ist es so, dass wir aus der Vergangenheit leben und sozusagen

00:33:22: aufgrund der Erfahrungen aus der Vergangenheit die Zukunft vorhersagen.

00:33:26: Sprich das kann nur eine Wiederholung der Vergangenheit sein.

00:33:30: In einer älteren Version, in der wir sind.

00:33:33: Also Techniken, um in der Gegenwart zu sein.

00:33:36: Da sind wir bei deinem schönen Punkt

00:33:38: Körper statt Kopf.

00:33:42: Also alles, was an Sensations

00:33:46: an Wahrnehmung stattfindet, kann ja nur im Hier und Jetzt sein.

00:33:50: Der Atem.

00:33:50: Alles was du fühlst, alles was du schmeckst, alles, was du riechst.

00:33:56: Also, da ist der Körper, der der Highway.

00:34:00: Ich habe da nicht ein Zitat von Jazzpianistin gelesen,

00:34:05: die gesagt hat, jede Komposition war mal eine Improvisation.

00:34:09: Und ich glaube, das trifft halt für Ideen haben auch zu.

00:34:13: Oder du improvisiert eigentlich in dem Moment.

00:34:16: Willst du damit sagen, wir haben keine Ahnung, was wir hier machen?

00:34:18: Ja, genau das will ich damit zeigen.

00:34:22: Nur im Gegensatz zu sonst werden wir nicht dafür bezahlt, was wir hier machen.

00:34:26: Fünf Der vorletzte Punkt ist Verbindung.

00:34:28: Das Aufheben von Hierarchien.

00:34:30: Beim Spielen sind alle gleich.

00:34:33: Es gibt keine sozialen Hierarchien mehr, wenn man sich auf das Spiel einlässt.

00:34:39: Was sagst du dazu?

00:34:41: Ja, da sind wir wieder bei den Rollen.

00:34:43: Hierarchie ist ja auch nichts anderes, als dass man seine Rolle spielt

00:34:46: in innerhalb der Spielregeln, die irgendwer mal aufgestellt hat.

00:34:51: So, und ich glaube, wenn man sich davon frei macht, sind

00:34:55: da viel mehr

00:34:56: Möglichkeiten, von denen man lernen kann und sich inspirieren kann.

00:34:59: Also ich bin ein großer Fan von Kindern,

00:35:03: die einfach noch nicht so abgefuckt sind von vom Leben von.

00:35:10: Mustern, die sie irgendwann mal leider lernen werden.

00:35:13: Wahrscheinlich.

00:35:17: Da ist noch dieses im Moment sein, dieses Präsent sein

00:35:21: und weniger Angst.

00:35:25: Ich glaube Ihnen aufzuheben.

00:35:29: Nicht im Sinne von,

00:35:32: dass keiner das Sagen hat, sondern im Sinne

00:35:36: von, dass man wieder in Dialog tritt mit anderen Menschen wieder.

00:35:40: Stranger Talk to a Stranger

00:35:42: ist was, wovon alle einfach nur profitieren können.

00:35:45: Ja, und auch das furchtlose Aufheben von Hierarchien schafft auch Ängste.

00:35:51: Ja, ich glaube, dass Hierarchien

00:35:54: mit einer häufigsten Gründe sind für more of the same.

00:35:58: Wenn Leute sich gar nicht erst trauen, aus sich heraus zu gehen,

00:36:01: wenn es Leute gibt, die hierarchisch höher stehen und alles steuern

00:36:05: und die Kontrolle nicht aufgeben.

00:36:07: Da entsteht nie wirklich entspanntes gemeinsames Nachdenken.

00:36:10: Ich glaube, in dem Prozess des Ideen habens,

00:36:13: wenn man das in der Gruppe macht, was schwierig ist, finde ich aber möglich,

00:36:19: dann geht das

00:36:20: vielleicht überhaupt nur am besten, wenn dann die Hierarchien aufgehoben sind.

00:36:24: Und tatsächlich, wie in dieser berühmten Greenlight Phase

00:36:27: im Brainstorming einfach alles erlaubt ist, jeder und jedem alles erlaubt ist,

00:36:32: dann glaube ich, dass glaube ich, der einzige Weg, aus dem

00:36:35: more of the same rauszukommen Und was nicht passiert, entstehen ganz oft

00:36:40: dieselben Dinge, weil man

00:36:41: Angst hat, in der Hierarchie zu versagen.

00:36:49: Der letzte Punkt ist ohne Erwartungshaltung.

00:36:52: Das haben wir schon ein bisschen angesprochen.

00:36:55: Das Thema Loslassen ist

00:36:58: meiner Meinung nach ein Paradoxe

00:37:01: an unserem Job oder Oder am Marketing

00:37:05: Jemand ist massiv wirtschaftlich investiert.

00:37:09: Stimmt ja teilweise Riesenbudgets dahinter

00:37:12: und trotzdem muss diese Person oder die Agentur, die für diese Person arbeitet

00:37:17: oder beide in dem Moment sagen okay, aber das vergisst jetzt mal, lass mal los.

00:37:23: Ich glaube, dass das auch essenziell ist, um zu less of the same zu kommen,

00:37:26: Wenn man in jeder Sekunde daran denkt,

00:37:30: was die Erwartungshaltung ist, nämlich mehr zu verkaufen

00:37:33: als auch immer die KPIs, KPIs sorry sind.

00:37:39: Dann glaube ich, wird man auch nicht aus dem more off the same rauskommen, oder?

00:37:42: Ja, da sind wir wieder bei der Angst.

00:37:44: Also diese Erwartungen schüren ja einfach nur

00:37:47: Angst, die mich so ein bisschen im kreativen Denken blockieren.

00:37:51: So grundsätzlich Erwartungen haben, Großartig. Aber vielleicht

00:37:55: je weniger konkret, desto besser, würde ich sagen.

00:37:58: Also wenn ich die Erwartung habe,

00:37:59: jetzt eine richtig fette, geile Kampagne zu machen.

00:38:01: Das ist super, solange ich nicht sofort im Kopf habe, wie das dann auszusehen hat.

00:38:06: So also der Container. Yes.

00:38:09: Aber der Inhalt,

00:38:12: ja, der sollte noch ein bisschen Raum haben für Zufälle und Spiel.

00:38:20: Wahrscheinlich ist die Hoffnung, um zu less of the same zu kommen,

00:38:24: dass man Modus findet, wo Auftraggeber,

00:38:28: also Kunden, Werbetreibende und Agenturen

00:38:32: zusammen spielerisch an den Aufgabenstellungen arbeiten können.

00:38:36: Ja, und ich glaube, das ist auch eine

00:38:39: Aufgabe der Agenturen und auch der Kreativen,

00:38:45: innerhalb dieses Spiels dem anderen Sicherheit zu vermitteln.

00:38:51: Vertrauen, weil, auch wenn man paradoxerweise nicht weiß,

00:38:56: was am Ende dabei herauskommt, man trotzdem eine Ahnung

00:38:59: davon hat, was man tut, auch wenn man nicht weiß, was es ist.

00:39:03: Sound strange. Aber so ist es,

00:39:07: dass überhaupt die Basis geschaffen wird, dass man

00:39:09: mutige Entscheidungen treffen kann.

00:39:15: Dann vielen Dank fürs Zuhören.

00:39:16: Das war Less of the Same.

00:39:18: Der Podcast gegen kreative Eintönigkeit,

00:39:21: für spannende neue Lösungen

00:39:24: durch Spielspaß, Freude, Experimentieren,

00:39:29: experimentieren und an Orte gehen,

00:39:32: die vielleicht unangenehm sind.

00:39:35: Tut es mit uns gemeinsam.

00:39:38: Ihr werdet es bereuen.

00:39:40: Bis zum nächsten Mal.

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