#11/8: Tune out the Noise
Shownotes
In dieser Folge von „Less of the Same“ spricht Helmut Stekl mit David Mayer-Heinisch – Gründer und CEO von froots, dem Wiener Fintech-Vermögensverwalter, der Private Banking aus der Nische der Vermögenden holen will. Diesmal ist das Format ein anderes: Statt Fragen bringt der Gastgeber eine Zitatesammlung mit, von Picasso über Bourdieu bis zu seinen eigenen Sätzen aus einem Blogbeitrag. Es geht um Intuition und Disziplin, um Algorithmen und Aufmerksamkeit, um die Verinselung der Gesellschaft – und darum, warum Erfahrung ohne Langeweile gar nicht erst entsteht. Mayer-Heinisch beschreibt ein Problem, das der Kapitalmarkt und der eigene Feed teilen: zu viele Informationen, zu wenig Erkenntnis. Jede Nachricht ist Sekunden später im Preis, und die Welt macht kurzfristige Wetten auf langfristige Ergebnisse. Was bleibt, ist die Frage, wo der Mensch überhaupt noch einen Mehrwert hat – und wo die Maschine.
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00:00:02: Wir sind Kapitalisten, aber wir wollen einen Unterschied machen.
00:00:06: So David Meier-Heinisch, Gründer und CEO von FRUITZ, einem Wiener Fintech Asset Manager das unter Einsatz von Technologie und Erfahrung digital und in persönlicher Beratung Private Banking für jeden anbietet.
00:00:21: David wurde seit Jahrzehntausendundzwanzig von der Presse als Österreicher des Jahres nominiert.
00:00:26: Wir haben ihn heute eingeladen aufgrund eines Blogartikels den er kürzlich publiziert hat.
00:00:30: Wir kommen dann am Ende noch ausführlicher drauf zu sprechen.
00:00:34: Willkommen damit, wir haben uns in der Agentur!
00:00:36: Ja vielen Dank für die Einladung cool herzusehen.
00:00:38: Danke dass du gekommen bist.
00:00:41: Ich habe mir gedacht ich würde das heute gerne machen weil es so viele Fragen gibt.
00:00:45: was ich mir gedacht habe.
00:00:45: Ich lehste einfach ein Haufen Zitate vor und dann sagst du mir was du dazu denkst.
00:00:51: Vielleicht zu Beginn noch unser Agenturmotor ist less of the same.
00:00:57: Das Motto von dieser Serie bietet Fruits nicht auch genau das an the same.
00:01:04: Ja, eindeutig!
00:01:06: Ich glaube... Das was wir ja alle in einer Form wollen und ihr sicher als Agentur und wir als Fruids, Wir wollen uns nichts zufrieden geben mit dem Status Quo und den Hinterfragen, den Challenges Und Dinge neu denken und das bedeutet die Wirklichkeit.
00:01:24: Nicht so wie dass die Welt oft macht einfach alle fragen Was wollen sie?
00:01:28: Und das sagen oder das machen sondern es irgendwo neu denken, weil man auch in einer Form von Lust an Veränderungen finde ich irgendwie wiederkriegen muss als Gesellschaft damit wir uns weiterentwickeln.
00:01:42: und deswegen glaube ich ist passen die Motos von uns und euch eigentlich ganz gut zusammen.
00:01:46: also mal schauen.
00:01:47: Okay
00:01:47: cool!
00:01:48: Bei uns ist es so wie sprechen von the sea of senes, Algorithmen spielen einem immer wieder das gleiche aus, immer mehr EIS-Lob, wie es heißt wird einem ausgespielt.
00:01:59: Auch durch die Influencer Kultur wird sehr viel übernommen.
00:02:02: Was grad trendet, greifen alle auf.
00:02:05: Sieh auf the same.
00:02:05: Das gibt es in eurem Bereich auch?
00:02:08: Das gibt's eindeutig also gerade beim Investieren und wir sehen sie alle.
00:02:14: Also in Wirklichkeit ist jeglicher Information, jeglicher Tweet was auch immer.
00:02:20: Es spiegelt sich ein paar Sekunden später schon wieder im Preis.
00:02:25: Die Welt macht kurzfristige Wetten auf langfristiger Ergebnisse.
00:02:29: Das sind ja alles Unternehmen, das sind ja alle langfristigen Investments.
00:02:32: drunter scheinen aber auf Basis von ein paar kleinen Neuigkeiten zu reagieren und wir nennen es eigentlich tune out the noise also sozusagen dieses diese Nebengeräusche versuchen rauszufiltern und zu schauen.
00:02:44: was ist denn das was langfristig entscheidend ist und das ist unsere große Herausforderung, wie dass ein Konsument im Social Media hat.
00:02:51: Das für uns als Investoren.
00:02:53: Was ist die Qualität der Aussage?
00:02:56: Und was ist wirklich nur Neues?
00:02:57: Also es ist sehr ähnlich wie wir als Konsumenten von Social Media und von allen anderen Dingen, das jeden Tag erleben.
00:03:06: Okay!
00:03:06: Dazu komme ich dann noch... Du hast in deinem Blog-Artikel geschrieben, was dazu gut passt.
00:03:12: Aber ich beginne aber hier mit einem Zitat, dass mir sehr gut gefallen hat.
00:03:15: Neunzig Prozent der Zeit ist es richtig früh aufzustehen, Gas zu geben und Routinen einzuhalten.
00:03:21: Aber dann gibt es diese zehn Prozent in den Disziplinen auch nach hinten losgehen können.
00:03:27: Weißt du noch was du damit gemeint hast?
00:03:31: Habe ich so skeptisch geschaut als du das da bist!
00:03:36: Ja, eindeutig also... Ich glaube bei fast allen Dingen die wir machen gibt sie immer einen Pfad.
00:03:45: und dann die entscheidenden Dinge sind aber dann, die von Intuition abhängen.
00:03:53: Die von Erfahrung abhängend!
00:03:55: Die von Dingen, von Patternerkennung... Von anderen Dingen abhängig als sozusagen immer das Gleiche machen.
00:04:02: Und das ist das super Schwierige finde ich ein Unternehmertum weil in Wirklichkeit Es geht einfach konsequent durch schwierige gute Zeiten.
00:04:13: Konsequenz, das weiterzumachen weil sonst kommt man nicht dorthin ist auch verdammt lang und da muss man aber trotzdem manchmal die Intuition haben so sagen wo muss ich dann vielleicht doch abzeigen von dem?
00:04:23: Also man muss stuge sein dem zu folgen und trotzdem irgendwo irgendwo her manchmal in der Handelnis kriegen.
00:04:29: so vielleicht bin ich am falschen fahrt und finde ich eine finde ich ein total wichtiges Ding.
00:04:35: ich krieg es oft nicht hin Schreiben lässt sich es leichter als machen.
00:04:42: Aber du sprichst ja da auch darüber, in diesem Kontext herum gerade KI-Ituition nicht ersetzen kann?
00:04:48: Jetzt hast Du gesagt, das kann KI sehr gut bei der Merkennung.
00:04:53: Kann's in manchen Formen.
00:04:54: aber ich glaube dass was bei KI das Spannende in Wirklichkeit ist... Es nimmt uns einige oder sehr viel Arbeit ab die uns eigentlich die uns eigentlich, wo der Mensch keine Mehrwert hat.
00:05:13: Und ich glaube, die ganz große Herausforderung für jedes Unternehmen – also wird sicher auch nicht anders sein – ist zu rauszudestillieren, woher der Menschen einen Mehrwert und woher die Maschinen einen Mehr wert?
00:05:27: Für uns ist es eigentlich sehr schön, weil wir verbringen wieder ganz viel mehr Zeit damit, die richtigen Fragen zu stellen, uns Gedanken zu machen, zu lesen den Computer um Rat zu fragen.
00:05:43: Und der Computer kann auch nur so more of the same machen, sozusagen diese ganz großen Paradigmenwechsel.
00:05:53: die kann er natürlich nicht erkennen.
00:05:55: Er ist ja auch nur die Summe von allem was er da draußen hat und was er daraus findet.
00:05:59: also die großen Richtungen für die Zukunft muss.
00:06:03: da gehört schon Intuition dazu und das wird auch immer so sein.
00:06:07: Dazu gleich ein schönes Zitat vom Dörtdeschbänger Ahrens, das ist auch Deutschlands meist ausgezeichnete Kreative.
00:06:14: Werbekreative?
00:06:15: Die hat gesagt – es hat mir sehr gut gefallen – über KI und Computer Sie denken präzise, sie denken logisch, sie danken rückwärts.
00:06:23: Wir sind Menschen.
00:06:24: wir denken emotional chaotisch Und wir denken vorwärz.
00:06:29: Denkt ihr auch emotional chaotic und vorwärt
00:06:34: eindeutig.
00:06:35: Also als Unternehmer sowieso, da hat man einen naiven Optimismus und startet man gar nicht aber auch als Investoren, weil es in Wirklichkeit geht's darum wie schafft man es ein unabhängigen Gedanken zu haben?
00:06:50: Man muss sich so vorstellen wenn wir an einem Kapitalmarkt investieren kommen da ganz viele Meinungen zusammen und ganz viele verschiedene Leute geben verschiedene Preise für diese Aktien kaufen und verkaufen.
00:07:02: Wenn wir alles gleich machen würden wie alle anderen, könnten wir niemals ein Outperformance haben.
00:07:07: Das heißt wir müssen der Definition von der Herde abweichen aber wir müssen richtiger liegen als die Herde.
00:07:14: Ansonsten können wir keine Outperformance schaffen und in Wirklichkeit muss jeder sich fragen wo ist mein Edge?
00:07:20: Also sozusagen wo is mein kompetitiver Vorteil?
00:07:22: Wo macht der Markt etwas falsch?
00:07:24: Und das Spannende ist eigentlich dass wir nicht besser wissen, wie die Zukunft ausschaut.
00:07:30: Woher sollen wir auch?
00:07:31: David und seine Freunde zusammen sind nicht schlauer.
00:07:34: Das was wir machen ist... Wir haben durch sehr viele Erfahrungen, durch sehr viel Analyse, durch ganz viele Jahre in der Branche, durch viele Bücher, durch viel Research die Konfidenz bekommen zu sehen Wenn die Menschen am Markt einen Fehler machen.
00:07:57: das heißt wir nutzen eigentlich aus, dass wir menschlich sind und dass die Menschen dir markt agieren immer wieder die gleichen Fehler machen.
00:08:04: Und es sind genau die Dinge die wir auch aus unserem normalen Leben kennen nämlich wir vergessen immer dass alles auf der Welt zyklisch ist und wir tendieren dazu zu extrapolieren ins Positive und ins Negative das was die letzten Monate und Jahre passiert ist.
00:08:18: Das kennst du sicher auch, wenn eure Agentur gut läuft für zwei Jahre, denkst du es wird für immer gut laufen.
00:08:23: Und schlecht läuft weiß man gar nicht mehr wo das herkommt.
00:08:26: Das zweite was der Markt immer wieder falsch macht ist... Immer wenn Euphorie ist vergessen wir Menschen was es Risiken gibt und wenn Pessimismus ist vergessen wie dass Chancen gibt!
00:08:38: Und das dritte und schwierigste ist in Durchschnitt macht der Markt kurzfristige Wetten auf langfristige Ergebnisse.
00:08:50: Und du kennst es, wenn du einen Stab hast oder was auch immer... Wenn du ein kleines bisschen veränderst, verändert das am Ende des Stabs einen ganz großen Hebel und genauso ist es bei Unternehmen.
00:09:01: Wenn man sich etwas verändert, ein Business-Modell verändert, manifestiert sich dass er hat den sehr langen Zeit.
00:09:14: Das heißt, die Leute machen wirklich kurzfristige Wetten.
00:09:17: Obwohl die Entscheidungen endlich getroffen werden und die Dinge jetzt neu herauskommen als Informationen sich erst ganz spät manifestieren werden.
00:09:25: Und all das versucht man abzugrasen.
00:09:29: Dafür braucht man ein Computer, der ihm immer wieder sagt was wäre objektiv das Richtige zu machen?
00:09:34: Dann versucht man Dinge zu finden.
00:09:35: Wo hat denn der Computer einen toten Winkel?
00:09:38: Und wo könnte er den Falsch sein eigentlich?
00:09:40: Sollte sagen, kämpft man mit dem Computer aber gegen den Computer.
00:09:44: Und daran müssen wir uns auch messen.
00:09:47: Das ist schön bis lange läuft es ja sehr gut.
00:09:52: Es wird.
00:09:52: jede, jedes Strategie hat auch schwierige Phasen und deswegen ist es so wahnsinnig wichtig, so eine Überzeugung zu haben, weil sonst haltet man das ja gar nicht durch.
00:10:01: Ja, das stimmt.
00:10:04: Gratscher Rasha Manar, Hall of Fame CMO-Lentersich selber war Chief Marketing Officer von MasterCard auch.
00:10:14: Der schreibt in einem seiner letzten Artikeln Der RSI-Leader fokussiert auf der Personal Return on Attention.
00:10:32: Also viele Führungskräfte verfügen heute zwar über die Fülle von Daten, aber nur über wenige Erkenntnisse.
00:10:37: Sie sind von Dashboards und Informationsflut überfordert.
00:10:41: Und das spricht ja von den RSI Führungskraften oder mit Mantra Recursive Self Improvement also die KI, die sich von selbst lernt und sich selbst so bessert erdert diese Theorie dass man das als Führungenskraft auch machen sollte Return on Attention achtet, weil man hat ja der begrenzte Aufmerksamkeit dazu.
00:11:01: Was sagst du zu dem und bietet ihr nicht eigentlich auch genau diesen höheren Return-on-Attention?
00:11:08: Ja also ich glaube in mehreren Dingen finde ich super wichtig was er sagt und ich glaub ehrlich gesagt dieses Self Learning das müssen wir nicht der Maschine überlassen.
00:11:19: Ich glaube Und das ist ganz wichtig als Portfoli-Manager und gerade so ein systematischer Portfolio-Managern wie wir, machen wir etwas was extrem hart ist aber was total wichtig ist.
00:11:31: Nämlich dass wir jegliche vergangenen Entscheidungen anschauen, sagen war sie gut oder war sie schlecht?
00:11:37: Also wenn wir rein die Performance anschauen und dann schauen wir war sich gut aus den richtigen Gründen oder den falschen Gründen und was ich falsch aus dem richtigen gründen und den falsche gründen um da anzusehen sozusagen war unsere Logik nach der wird die Entscheidungen getroffen haben, die Richtige.
00:11:53: Oder war einfach randomness nachher draußen, ob jetzt ein Krieg ausbricht oder einen Atomkraftwerk in Japan untergeht oder was auch immer ist in der viel oft ganz andere Effekte.
00:12:05: und dann merkt man dass man sehr bescheiden sein muss weil man es sehr sehr oft glaubt assoziiert einem Gewinn anhand von etwas, was eigentlich nicht die Grundlage der Entscheidung war.
00:12:22: Und man verliert manchmal, obwohl auch ein Art von Zufall dann gibt es einen positiven und negativen.
00:12:27: Und in Wirklichkeit wie als Menschen und wir als Investoren können ja nur – wir nennen's stacking the deck and our favors – sozusagen einen Vorteil haben und wenn wir fifty-fünfzig Prozent der Entscheidungen richtig treffen, dann haben wir schon einen riesen kompetitiven Vorteil.
00:12:42: Aber das so zu sehen und des menschlichen Leben ist es genauso schwierig wie beim Investieren.
00:12:48: Das macht einen ziemlich bescheiden, weil man merkt sehr oft nimmt man die falsche Abzweigung aus den falschen Gründen Und dass kann man aber wieder rein arbeiten und das kann man nur wenn man sich in den Spiegel schaut.
00:12:59: Aber sind dann immer noch viele Data-Rich but Insight poor?
00:13:03: Ja
00:13:04: Eindeutig Also ganz ganz eindeutigt und ich glaube noch viel mehr wird's für zukünftige Generationen an Professionals sehr, sehr schwierig überhaupt dorthin zu kommen.
00:13:22: Ich weiß nicht wie man bei euch mit Daten umgeht aber ich habe wahrscheinlich zehn Jahre in Tag und Nacht ein Excel-Spreadsheets verbracht und versucht irgendwie Bewertungen zu rechnen und Sachen ausso bessern und Backtesting-Engines zu bauen und mir hunderttausendmal Gedanken drüberzumachen Wenn man jetzt direkt zur Antwort springt, wie das ja mit einem einundzwanziger Euro Klo-Zugang schon funktioniert.
00:13:51: Ist es sehr ganz schwierig diese Qualität der sich zu arbeiten und diesen Gedankenkonstrukten und diese ganzen Puzzlesteine die man braucht um auch zu sehen Wie kann ich aus unendlich vielen Daten Informationen schaffen?
00:14:06: Und nur Informationen kann man ja einen Mehrwert geben, damit ich eben diese fifty-fünfzig Prozentrichte gehabt.
00:14:13: In unserer Welt ist alles überflutet mit Daten und sehr viele der Geschäftsmodelle und der Anbieter sind ja incentiviert, dass man möglichst oft Transaktionen macht, möglichst oft zu Action kommt.
00:14:28: also sozusagen alle die mir die Daten geben haben echt ein Incentiv das ich möglichst oft etwas mache was ich eigentlich nicht machen sollte.
00:14:37: Aber... also ohne, dass wir uns zu sehr in Detail verlieren, aber es auch wurscht.
00:14:42: Ihr könnt's ja notfalls rausschneiden!
00:14:44: Ich hab das Gefühl je mehr ich mich mit einem Thema beschäftige, desto größer und komplexer wird es.
00:14:50: und irgendwann nochmal habe ich mich jetzt doch auch zu viel damit beschäftigen weil weiß ich gar nichts mehr.
00:14:55: Aber das können Sie euch ja nicht leisten.
00:14:57: Ihr müsst ja immer dann am Ende eine Meinung oder eine Handlung ableiten, oder?
00:15:01: Wie machst du das?
00:15:03: Wie macht ihr das?
00:15:06: Also im Endeffekt ist es eigentlich sehr, sehr banal.
00:15:11: Ich glaube, es geht darum die richtige Flughöhe zu finden wo man Entscheidungen trifft.
00:15:17: deswegen haben wir uns bei Float auf eine sehr hohe Ebene gegeben dass wir sagen für unsere Kunden ist es entscheidend die ganz großen Dinge richtig zu haben.
00:15:31: wie viel Aktien haben wir in einem Portfolio?
00:15:33: Wie viele Anleihen und Rohstoffe und welche Regionen oder Sektoren?
00:15:37: und dann setzen wir es sehr effizient um.
00:15:39: Und ich gebe dir vollkommen recht, wenn wir jetzt beginnen würden ein einzelner Titel auszusuchen und das zu timeen.
00:15:46: Und was auch immer könnten wir uns sehr schnell verlaufen und genau um uns zu beschützen haben.
00:15:50: wie gesagt Wenn wir die wichtigste Entscheidung für Risiko und Rendite in einem Portfolio richtig haben und selbst wenn wir nur zwei drei Entscheidungen in einem Jahr treffen und zwei von den drei richtig sind dann machen wir für den Kunden was wesentlich Besseres, also wenn wir hundert Entscheidungen treffen und manchmal sind einige davon richtig.
00:16:11: Also ich glaube die Flughöhe der Entscheidung ist schon sehr, sehr essenziell.
00:16:16: Glaubst du, kann man das irgendwie verallgemeinert und Menschen im Berufsleben raten?
00:16:21: Wenn Du Dich verlierst und nicht mehr raus siehst, dann geh eine Ebene höher.
00:16:26: Wir sehen es bei Kunden!
00:16:27: ... was ich in, keine Ahnung, fünftausend Kunden-Meetings, keine ahnung.
00:16:32: Am Anfang mache ich natürlich alle selbst... jetzt mach' ich die am Wochenende und die am Abend und die Schwierigen und so was auch immer.
00:16:38: Also ich hab unglaublich vielen Menschen über Finanzen und so gesprochen.
00:16:44: Und was man schon merkt ist Leute gehen zu einem Spezialisten und fragen, was sie tun sollen.
00:16:50: Und eigentlich sind fast alle Fragen auf einer viel viel höheren Ebene.
00:16:55: Ist einfach, Was habe ich?
00:16:56: Was will ich?
00:16:58: Wo möchte ich hin?
00:16:59: Was macht mir Sorgen, wann brauche ich Geld.
00:17:02: Wann glaube ich das ich noch Geld bekomme?
00:17:04: Also es sind eigentlich alles Dinge die mit drei vier Fragen jeder für sich beantworten kann und dann zum Spezialisten gehen können.
00:17:10: und bitte setzen wir um.
00:17:13: Ich glaube schon wenn man das umlegt auf die Welt, glaube ich schon dass sehr viele Leute durchs Leben stolpern und nicht einfach eine Strategie oder einen Plan haben wo es manchmal sehr, sehr banal ist und man wirklich einfach nur sich hinsetzen muss.
00:17:29: Ich habe einen
00:17:31: super
00:17:32: spannenden Mentor mit dem ich oft rede und der immer wieder sagt wenn wir dann irgendwie stecken in unserem Gespräch sagt David du weißt das hey geh nach Hause setz dich hin nimm dir ein Blatt Papier und dein Glas Wasser setze dich drei Stunden hin und schreib's auf!
00:17:48: Dann weißt Du's.
00:17:50: Und ich glaube, so banal ist es meistens.
00:17:52: Ist das der Andreas Treichel oder Georg Kapsch?
00:17:55: Nein, es ist keiner meiner Investoren!
00:18:01: Super spannend.
00:18:01: und ich habe mir gedacht wenn wir nicht jetzt less of the same als Motor hätten, glaube ich wäre mein nächstes Motto würde heißen Klarheit.
00:18:11: Ich habe auch das Gefühl dass die Probleme in Detail liegen eigentlich daran dass es ein Problem im Großen gibt oft oder?
00:18:19: Wenn man das wüsste, dann würde der Rest sich fast ergeben.
00:18:22: So die nächste Serie heißt an Klarheit.
00:18:25: Wirklicherweise.
00:18:26: Dann laden wir dich wieder.
00:18:35: Also der öffentliche Geschmack ist das was den Algorithmus antreibt aber der persönliche Geschmacks ist es was die Seele nähert sagt Nikolajah Rips eine amerikanische Journalistin.
00:18:46: kannst du Damit wir es anfangen, gibt's das persönliche Element auch bei der Veranlagung und Nährt ist deine Seele.
00:18:55: Also meine Seele närzt auf jeden Fall aber leider närt überhaupt Finanzen.
00:19:01: zu wenig Seelen hier.
00:19:02: Wir haben einfach keine Kultur dafür.
00:19:04: Es war so ein unfassbar langweiliges, unfassballangwieriges und niedringendes.
00:19:09: also das Nährt glaube ich sehr wenige Seelen aber das wollen wir ändern weil es einfach so essentiell ist.
00:19:15: Aber was ich schon glaub ist, dass genauso wie das in diesem Zitat ist.
00:19:24: Dass dieses einfach ein Algorithmus sehr viel steuert von dem was du hörst, was du siehst und wie schnell du in einer Bubble unter einem Rabbit Hole bist und immer die gleichen Dinge bekommst, ist einfach super schade!
00:19:43: Und ich merke es auch bei... Musik oder Filme, oder was auch immer.
00:19:49: Gefühlt sind die Unternehmen so gut geworden einfach nur zu schauen, was wollen denn die meisten Leute?
00:19:54: Und dann ist es immer so okay und das in den ersten zehn Sekunden so interessant dass man sich das Lied anhört oder der Vorspann so spannend, dass man dich den Film anschaut.
00:20:06: aber dieses Genius, dieses... Was vielleicht die Seele nährt, dieses außergewöhnliche geniale Überraschend.
00:20:18: Das geht eigentlich raus, wenn wir diesen Brei von es muss allen irgendwie gefallen und alle müssen darauf reagieren.
00:20:23: Ich glaube schon dass es gerade bei Künstlern und bei vielen anderen Dingen schon sehr viel an dieser Genialität hinauskommt.
00:20:33: Ja hoffentlich finden wir da wieder hin zurück!
00:20:36: Wir hatten in der letzten Folge den Lukas Ratz vom Ratz & Söhne da und Der ist auch sehr individualistisch und geht seinen eigenen Weg.
00:20:45: Und das ist irgendwie der eine Volksrezept, also es ist ja ironisch weil das ist dann im Endeffekt dass er erfolgreich ist.
00:20:51: Es ist ja oft genau das was die Seele nähert aber meistens trauen sich nicht drüber.
00:20:58: Wir sind halt Herdentiere.
00:20:59: ich glaube das darf man nicht vergessen und deswegen kostet's ja so wahnsinnig viel Energie etwas zu kreieren und etwas zu Krieren, wo nach die Leute nicht gefragt haben.
00:21:08: Und gerade in unserer Kultur, wenn jeder sagt bitte mach's nie, ich such den sicheren Job!
00:21:14: Die Leute werden ums Feuer tanzen, wenn du scheiterst das wird nix hätten doch die anderen schon gemacht.
00:21:20: wir kennen es ja.
00:21:20: also sagen wir haben die Freude an Veränderungen irgendwie verloren.
00:21:34: Wir haben einen Namen geprägt auch für dieses Phänomen, das du jetzt auch kurz angesprochen hast.
00:21:39: Wenn er ins Islandification die Verinselung, also überhaupt nur noch durch den... Dadurch dass sie ja die Algorithmen zumindest glauben zu wissen was du brauchst, kriegst du immer nur mehr von dir selbst?
00:21:50: Du sitzt dann irgendwann auf der Insel deiner eigenen Meinung, deine eigenen... Man schottelt sich ab, die Menschen telefonieren weniger gerne als früher, sie texten nur noch.
00:22:01: Das geht hin bis zur Bereitschaft einer KI zu heiraten in der Gen C, erstaunlicherweise etc.
00:22:07: Also die Abschubtung von der Umwelt und die durchgängige Kuratierung des eigenen Lebens.
00:22:14: bemerkt ihr das auch?
00:22:16: Also Menschen, die selbst auf den Märkten aktiv werden, die online broken YouTuber, diese Finfluencer Vertrauen statt Experten oder Profis... Also auch da gibt's ja diesen Trend hin, ich mach mir das selber nicht.
00:22:32: Merkt ihr das?
00:22:33: Wie denkt ihr darüber?
00:22:34: Wie geht die damit um?
00:22:36: Ja eindeutig merken wir das!
00:22:37: Wir können es halt noch nicht sagen.
00:22:39: Für uns ist jedes Jahr ein Neuland und wir wachsen super aber es sind noch nicht in so einer kritischen Größe dass er eine große Verdrängung ist sondern es gibt genug Leute da draußen die sinnvoll investieren müssen.
00:22:54: Aber was wir spannende sehen?
00:22:56: meiner Meinung nach dass es im Leben von Menschen immer wieder Zeitpunkte gibt, wo dieses einfach nur Misstrauen in Institutionen lieber selbst machen, lieber das Steuerseibs in die Hand nehmen.
00:23:13: Dann auf die Seite geht nämlich wenn's subjektiv gefüllt viel Geld wird und auch wenn Schwankungen am Markt sind Und was da dann glaube ich uns in die Karten spielt ist Genau das sind die Zeitpunkte, wo man dieses menschliche noch viel extremer braucht.
00:23:35: Und das Menschliche meine ich nicht nur mit Fleisch und Blut sondern die Qualität... ...und die Intensität eines Austausches und eines Alignments.
00:23:44: Und irgendwie auch jemanden verantwortlich dafür wissen, jemanden in die Augen schauen können.
00:23:50: Das wird dann plötzlich irgendwie für diese Leute, die das für zwanzig Jahre selbst gemacht haben, jetzt dann plötzlich für sie wichtig.
00:23:58: wenn es wenn sich nach viel Geld anfühlt, wenn sie merken... Sie haben gar nicht mehr diese Lust dazu.
00:24:06: Wenn sie merkt, habe ich dann die richtige Entscheidung getroffen?
00:24:09: Wenn es irgendwelche Hicabs gibt.
00:24:10: Also es kommen immer wieder Phasen wo's dann eigentlich sehr gut ist, wo man dann sagt jetzt möchte ich auch einen Menschen.
00:24:17: Jetzt möchte ich explizit nicht mehr das, wonach ich vorher gesucht hab, sondern jetzt möchte eine Menschen mit dem ich das mache.
00:24:22: Und ist es eine Nische oder ist es trotzdem noch breit?
00:24:26: Die, die einem Menschen wollen
00:24:30: Das kann ich überhaupt nicht sagen.
00:24:32: Ich glaube, auch Mensch ist nicht Mensch.
00:24:37: Die Qualität einer Unterhaltung mit jemandem in unserer Branche bis in eurer Branche sich ja auch nicht anders ist halt wirklich von bis.
00:24:46: Manchmal ist man auch besser dran wenn man einfach selbst macht.
00:24:50: Ich glaub schon dass die tendenziell die Leute mehr zu Hause sitzen auf ihrem Handy und auf dem Computer alles selbst machen bisschen die Hoffnung verloren haben, dass viele Menschen und Firmen und Institutionen und Politiker und was auch immer da draußen etwas Gutes für sie wollen.
00:25:11: Also ich glaube leider müssen wir das wieder zurückgewinnen dieses Vertrauen, dass jemand anderer auch für einen was Gutes tun kann.
00:25:19: Ja genau die Frage wie kommen wir auf ihre Inseln?
00:25:23: Die ziehen sich zurück auf ihre kommen, das gibt es auch über
00:25:34: die Wege vorbereitet.
00:25:35: Über KI-Suchverhackten gelesen.
00:25:39: Nutzer nutzen KI Übersichten und sich einen Überblick zu verschaffen um Zeit zu sparen.
00:25:44: bei jeder Suche die mit einer Transaktion oder einer wichtigen Entscheidung verbunden ist überprüfen die suchenden Informationen dann außerhalb von Google in der Regel bei vertrauenswürdigen Marken oder maßgeblichen Websites.
00:25:57: Wie viel Vorwissen haben Menschen, die zu euch kommen schon aus der KI-Suche?
00:26:03: Wie finden sie euch in Zeiten der Zero-Click-Suchen und Geo, also Generative Engine Optimization.
00:26:10: Also es geht ja immer mehr für Marktmitz immer schwieriger auf ihre eigene Websites zu führen.
00:26:16: Sie tauchen in der KI überhaupt im Konklo Marat, das zusammengemischt landet noch.
00:26:21: Wie ist das bei euch?
00:26:25: Also was glaube ich wichtig zu wissen ist... Der Frutskunde ist ein ganz gespezieller typischer Mensch, das ist nämlich der informierte Kunde.
00:26:37: Das ist jemand, der sich Gedanken macht und sich ein bisschen umschaut, sehr viele Sachen durchliest oder vergleicht und dann sich dafür entscheidet zu uns zu kommen.
00:26:51: Wir haben keine Selbstpersonen, wir haben niemanden Outbound irgendetwas macht.
00:26:57: Wir machen Werbung, Marketing sehr viel Content Creation aber dann muss ein Kunde zu uns kommen.
00:27:05: das heißt für uns ist es ganz ganz essentiell dass Leute sich Gedanken machen und auch in AI Tools oder Google suchen sich verschiedene Dinge anschauen.
00:27:18: Und in Wirklichkeit glaube ich wenn man ein gutes effizientes Offering hat ist Transparenz eigentlich das Key und ein Riesenvorteil für uns.
00:27:36: Was die Leute tatsächlich in KI-Tools sehen, können wir sehr schwer nachvollziehen.
00:27:42: Das ist ja eigentlich wieder eine neue Wissenschaft für sich.
00:27:45: bei Google kennen's die Leute schon und wissen es.
00:27:49: also wird super spannend.
00:27:51: ich
00:27:52: Bin mir noch nicht sicher, wie die AI-Engines monetarisieren werden.
00:27:56: Das wird natürlich sehr stark entscheiden wer am Ende rauskommt und wer am ende damit erfolgreich ist.
00:28:02: also diese Würfel sind auch nicht gefallen.
00:28:04: Ja im Moment ist es scheinbar so dass sie zunehmend auf die auf user generated Content zugreifen auf Reddit und Substack etc.
00:28:20: Und schauen, wo haben da echte Menschen persönlich drüber geschrieben?
00:28:27: Ja.
00:28:28: Wie schwer das sein wird, das dann mit Bots aufzuführen... Man weiß es nicht!
00:28:33: Hier schreibt ein YouTuber der sich mit Online-Marketing beschäftigt.
00:28:39: It seems like people are sort of afraid to think for themselves or trying do some things on their own.
00:28:46: Also dass die Leute Angst haben davor selbstständig zu denken oder die Dinge auf eigene Faust zu machen, muss man selbst denken um zu euch zu kommen.
00:28:55: und haben eure Kunden Angst davor.
00:28:58: Ja wie gesagt ich glaube man muss bei uns selbst denken weil das was jemand sich denkt der schon einmal die wichtige Entscheidung getroffen hat Ich möchte meine finanzielle Zukunft in die Hand nehmen oder ich möchte sie umstellen dann ist es ja sehr schön.
00:29:22: Und dann ist die Frage vertraue ich Institutionen?
00:29:26: Wenn ich in Situationen vertraue, dann ist sie sehr klar.
00:29:30: Man wird ja in seine Bank hineingeboren auf die Erd.
00:29:36: Zumindest den ersten Weltspartag, wo man unterschreiben kann oder wenn man nicht in Situationern vertraut macht man es eben selbst.
00:29:44: also wir sind wirklich dieses Segment dazwischen.
00:29:48: aber glaube ich teilweise auch weil die Leute gar nicht mehr wissen oder noch nie gelernt haben, dass es diese Dienstleistung, die früher Vermögenden vorenthalten war.
00:30:02: Eigentlich heutzutage schon für jeden gibt.
00:30:04: und ich glaube das ist eigentlich der Spannende an AI, dass wir glaube ich ins Zeitalter der hochqualitativen skalierbaren Dienstleistungen kommen.
00:30:18: Wir reden über Deindustrialisierung, alle schlechten Dinge.
00:30:21: Eigentlich werden wir wieder eine sehr gute Dienstleistung an viele Menschen anbieten können, weil wir nur mehr
00:30:29: die
00:30:30: Qualität der Beratung oder des Gedankens haben und die Umsetzung so wahnsinnig schnell geht.
00:30:37: Deswegen sind wir nicht mehr damit beschäftigt irgendwelche Trades einzutippen oder irgendwelchen Sachen auszudrucken oder irgendwie Schieds vorzubereiten sondern es geht wirklich nur dass wo der Menschen einen echten Mehrwert hat und bei uns sind sie ja wirklich nur mehr zwei Dinge, das ist der Kundenkontakt.
00:30:53: Einfach mit dem Kunden in die Augen zu schauen, sagen wie kann ich dir helfen?
00:30:56: Was brauchst du?
00:30:58: Ehrlich was sind denn, wohin möchtest du?
00:31:03: Ich mal klären was du für ihn tust.
00:31:05: und das Investment Research.
00:31:08: und da sind eben diese neunzig Prozent alle unsere Gedanken reingeflossen eine gute Strategie zu haben und zehn Prozent Die Strategie zu Challengen, falls sich was in der Welt verändert.
00:31:19: Und vielmehr brauchen wir nicht die menschliche Interaktion.
00:31:24: Natürlich brauchen wir sie um das Ganze umzusetzen.
00:31:26: Das war einfach es nicht.
00:31:28: aber ich glaube dass das Zeitalter der qualitativem Dienstleistung ist wirklich angebrochen und deswegen glaube ich dass zwischen diesen großen Institutionen Trust und dem Do It Yourself eigentlich einen supergroßen Spielraum gibt für den Großteil der Österreicher wahrscheinlich das Beste wäre.
00:31:47: Nämlich, dass sie Dienstleistungen und sei es jetzt ein Anwalt, sei es als Marketing, sei ist als Investment Profis überlassen
00:31:56: weil
00:31:56: es die qualitative Dienstleistung wieder günstiger wird.
00:32:01: Jetzt hast du kurz so die Idee Industrialisierung angesprochen?
00:32:06: Habe ich Pandora's Box geöffnet?
00:32:08: Nein, nein gar nicht da.
00:32:11: Unsere Branchen hängen ja auch zusammen, weil alles zusammenhängt.
00:32:15: Die Wirtschaft insgesamt.
00:32:17: Moritz Schulerig der Präsident des Kiel-Institut für Weltwirtschaft hat eigentlich in einem Podcast gesagt das Problem ist über Deutschland nämlich.
00:32:26: Das Problem ist dass wir die besten in den Technologien des letzten Jahrhunderts sind aber nicht die Besten in den technologieren des einundzwanzigsten Jahrhunders.
00:32:34: und Wir lesen ja auch das ich hab Volkswagen erwartet.
00:32:41: Automobile zu verkaufen, also das ist ein Irrsinn.
00:32:43: Also über die Autobrausch in Deutschland wird viel gesprochen aber ganz generell nicht Das Thema Europazischen China und USA.
00:32:53: Wie wirkt sich das auf die Vorsorge aus?
00:32:55: Und auf die Entwicklung von Vermögensverwaltung?
00:33:02: Ich glaube dass wer klar sagen müssen ist Wir haben sehr lange über unsere Verhältnisse gelebt.
00:33:07: Es gilt für Menschen es gilt für Staaten Tendenz, die auch mal keine Strategie sein.
00:33:16: Wir werden älter wenn wir hundert werden.
00:33:19: warum sind wir mit der sechzig in Pension gehen?
00:33:23: Wir kriegen weniger Kinder.
00:33:25: also es sind ganz viele Aspekte, die das ganz klar machen dass wir anders mit dem Thema umgehen müssen.
00:33:35: ich glaube aber dass wir uns als Europa immer ein bisschen schlechter machen, als wir sind.
00:33:41: Weil ganz viele der Dinge sind ja solche Achievements also diese Sozialsysteme die wir haben Diese Traditionen die wir mehr so viele gute Dinge auf denen wir aufbauen können.
00:33:52: nur gibt es uns halt schon teilweise viel länger als das jetzt Unternehmen oder Organisation in China oder irgendwo anders gibt.
00:34:04: und Wir wissen ja Institutionen je länger eine Institution besteht, desto komplizierter wird sie.
00:34:09: Desto schwieriger kann sie sich bewegen und desto mehr Regeln gibt es, destso unmanivrierbarer wird's.
00:34:15: Und das müssen wir halt wieder eine Rejuvenation von diesen Organisationen finden – genau das macht vermutlich Volkswagen gerade!
00:34:24: Die sind halt über sehr lange Zeit gewachsen Ihren Eigentümerstrukturen bis ihren Manager-Strukturen, bis wieder Betriebsräte.
00:34:33: Einfach so ein kompliziertes unmanövrierbares Konstrukt gebaut dass sie halt wieder neu erfinden müssen.
00:34:39: aber ich glaube das Fundament um ein erfolgreicher Kontinent zu sein haben wir eindeutig.
00:34:45: Ich glaube wir brauchen nur Mut auch manchmal ein paar heilige Kühe zu schlachten.
00:34:52: Aber reagiert ihr auf solche Dinge?
00:34:59: Verkauft ihr dann Volkswagen-Aktien?
00:35:04: Nein, also News are toxic.
00:35:08: Ich habe schon
00:35:08: verstanden dass ich nicht zu kurz, also nicht so klein Teile reagiert.
00:35:13: Also grundsätzlich das was ja ein Investor macht er versucht etwas zu kaufen wo man einen attraktiven Preis für zukünftige Cash-Flows zahlt.
00:35:28: Also der Aktionär hat den nennt er für keinen Anspruch auf alle zukünften.
00:35:31: Cash Flows, das kann ein Dividenden oder Gewinnwachstum sein.
00:35:35: und dann gibt es den zweiten Aspekt neben diesem absoluten ist welche Erwartungen sind schon eingepreist?
00:35:40: Und das macht eben dem Preis und es gibt sehr oft Investitionen die man kaufen kann Wo das Underlying, sei es jetzt Volkswagen oder irgendetwas anderes sich sehr schlecht entwickelt.
00:35:54: Aber da mag schon so negativ ist dass es trotzdem ein gutes Investment ist und es gibt Dinge der kann die Zukunft unglaublich sein und trotzdem wird sein schlechtes Investment sein weil schon so viel zukünftige Erwartung eingepreist ist.
00:36:06: Einfachstes Beispiel dieser Woche hat Samsung Unendliche Rekordzahlen geliefert.
00:36:12: Die Aktie ist aber massiv abgestürzt.
00:36:15: einfach nur Die Erwartung des Durchschnitts-Aktionärs an die Zukunft noch größer war als das, was sie geliefert haben.
00:36:21: Das heißt es gibt kein schlechte Firma kann ein extrem gutes Investment sein, eine gute Firma kann nicht extrem schlechtes Investment sein.
00:36:30: Es geht immer darum den Preis, den man dafür zahlt und normalerweise findet man die größten Mispricings dort wo negative Presse ist.
00:36:41: Dort sind die Leute vorsichtig, dort verkaufen die Leute Und eigentlich muss man Dinge finden, die die Chance haben.
00:36:47: Obwohl sie negative temporäre Schwierigkeiten haben sich wiederholen können.
00:36:52: Du hast geschrieben Chancen entstehen oft dort wo der Blick der Mehrheit nicht hinschaut.
00:37:01: Ich nehme auch das ist ungefähr das was du damit meinst.
00:37:03: wieso?
00:37:04: Wieso ist es eigentlich so?
00:37:06: weil die Welt glaube ich nicht in diesen mehreren Levels einer Entscheidung denken, sondern ein gutes Unternehmen.
00:37:20: Dann kaufen es die Leute.
00:37:23: Nivea wird den AI-Chipmarkt für die nächsten zehn Jahre besetzen und wird unglaublich wachsen.
00:37:31: Dann kaufe ich NiveA!
00:37:33: Das ist aber eigentlich der falsche Schlussfolgerung, sondern ich muss sagen... Was denkt am Markt schon?
00:37:40: Was in Zukunft passiert?
00:37:42: Und glaube ich dass das noch besser sein wird, als das es ist?
00:37:45: oder glaube ich, dass es schlechter sein wird.
00:37:47: Das sollte ja mal eine Entscheidung sein.
00:37:53: Man muss eigentlich immer die Ableitung davon nehmen und das fällt uns wahnsinnig schwerer als Menschen weil wir glaube nicht in wieder auf der falsche Flughöhe denken und weil wir auch nicht in Opportunity-Kost denken.
00:38:18: Im Endeffekt, dass was ein quantitativer Investors Vorteil hat, wenn wir schauen uns die ganze Welt an wo gibt es momentan die attraktivsten Sachen?
00:38:27: Und das kann sein ist das eine Investment Attraktive ist aber ich kann mit weniger Risiko noch ein attraktiveres Investment woanders finden.
00:38:33: und wie alle Menschen haben schon dabei ist zu den Sachen die wir kennen.
00:38:37: dadurch ist das Universum dass wir aus denen wir auswählen schon viel geringer die wir mögen, ist noch kleiner.
00:38:44: Die es dort available gibt worüber heute was geschrieben wird und deswegen enden alle mit den gleichen Investments zum gleichen Zeitpunkt und in Wirklichkeit schauen wir gar nicht die Bandbreite der Opportunities an, die da draußen sind.
00:38:56: also ich glaube dass es gar nicht um die Frage geht warum die Leute nicht hinschauen sondern ich glaub die werden so wie wir vorher gesprochen haben mit Algorithmen die werden schon so getrieben das am Ende eigentlich Nur meine Auswahl, dass zwanzig oder fünfzig Titeln sind.
00:39:16: Wobei es tausende oder zehntausend Unternehmen gibt die Daily Investable für jeden auf seinem Handy werden.
00:39:24: Und das habe ich auch vorhin gemeint als ich gesagt hab ihr bietet eigentlich auch einen hohen Return on Attention weil ich muss mich dann nicht damit beschäftigen all diese Unternehmen ausfindig zu machen kann man ja aufmerksamkeit überhaupt beim anderen Thema idealerweise zu wenden.
00:39:40: Du hast gesagt, in guten Zeiten wachsam bleiben.
00:39:43: In schwierigen ruhig handeln und beide Phasen als Teil des selben Zyklus
00:39:48: verstehen.".
00:39:49: Das klingt für mich so, als sollten wir Kurs hören, halten nicht nervös auf jeden Trend reagieren.
00:39:55: ist das so gemeint?
00:39:56: Und gilt es eigentlich nur fürs Anliegen oder gilt das für Marketing- und Wirtschaftengenerell?
00:40:06: Also ich glaube was jeder bewusst sein muss... ...ist Wenn es nicht schwierig wäre, es durchzuhalten und das ist dieser Rollercoaster am Markt dann würde es keine hohe Rendite zu verdienen geben.
00:40:21: Wenn's nicht schwierig wären, wer würden denn eine hohe Rendite dafür geben?
00:40:27: Und der beste Risikomanager ist ein langer Zeiter als sonst!
00:40:32: Das ist einfach verdammt schwierig für einen langen Zeithorizont.
00:40:36: Und du weißt es uns, wahrscheinlich ist das auch Teil von eurem Motto für diesen Podcast.
00:40:43: Ist die kurze spannende Attention die Leute haben und sie wird ja immer kürzer.
00:40:50: Zehn Jahre, fünfzehn Jahre!
00:40:51: Das ist ein unglaublicher Zeitraum.
00:40:53: wir, dann keine Ahnung wie die Welt in den fünfzehnten Jahren ausschaut.
00:40:56: Wir wissen nicht was wir machen oder wie unser Leben ausschauen wird.
00:41:00: Die Realität ist dass aber der Zeitraum dem man denken muss weil man sinnvoll investiert.
00:41:06: ein neues Offering für unsere Kunden, wo wir in einem Versicherungsmantel das gleiche Portfoli-Management machen um die Kapitalertragsteuer am Ende zu sparen.
00:41:19: Da zahlt man vier Prozent Versicherungsteuern und dafür zahlt mal keine Kapitaleertragstein.
00:41:24: Das ist echt ein tolles Modell!
00:41:26: Und die Leute fragen mich immer ja was ist das Beste daran?
00:41:29: Und ich sage immer... Das Schlims der an dem Produkt ist dass ich fünfzehn Jahre eingesperrt bin Brennen hat, keine Flexibilität habt.
00:41:39: Das Geld eigentlich nicht raus gibt ein paar Regeln aber eigentlich nicht herausnehmen kann.
00:41:44: und Aber das Beste ist dass ich fünfzehn Jahre eingesperrt bin und das Geld nicht rausnehmen kann.
00:41:48: Und ich glaube so muss man es eigentlich sehen.
00:41:50: also wir müssen Wieder sozusagen eine Strategie am Anfang bestimmen.
00:41:55: das machen wir für einen sehr langen Zeitraum.
00:41:57: und das halten wir durch.
00:41:59: und da bleiben wir auf Kurs weil nur so kann man das Ernten was man eigentlich ernten möchte nämlich dass man Mit einem geringeren Risiko, weil das reduziert sich je länger man denkt.
00:42:11: Was sinnvolles hat und auch durch diese schwierigen Phasen durchdauchen kann.
00:42:15: Das kann man nur wenn man sich vorher die Strategie gemacht hat Auch wenn es mal schwierig ist.
00:42:21: ich bleibe dran.
00:42:22: Ich habe in
00:42:23: einem
00:42:25: anderen Podcast gehört Dadurch die durchschnittliche Bleibezeit eines CEO in Europa Ist drei Komma sieben Jahre.
00:42:34: Glaubst du hat das?
00:42:35: Ich hängt das zusammen.
00:42:40: Mir kommt vor, es wird in allen Bereichen mit dieser Zirkus überkürzer.
00:42:44: Wenn jeweils ein CEO von einem Unternehmen ist für drei Komma sieben Jahre, also es wird jetzt nicht immer schwerer, irgendwas zu berechnen.
00:42:53: Ja wahrscheinlich.
00:42:56: Es ist einfach eine kurzlebige Welt wo wir langfristig Entscheidungen aber treffen müssen.
00:43:02: und sieht man auch bei der Politik wie schwierig es ist, wenn man zu oft gemessen wird und zu sehr nicht die Sicherheit hat, dass man das langfristig durchziehen kann.
00:43:13: Dass man die richtigen Entscheidungen treffen kann weil es eigentlich eine unangenehme Miss-Match von Fristen soll sagen.
00:43:23: Das Ziel eines Bürgers hat einen anderen Zeithorizont als das Ziel eines Politikers.
00:43:28: Und das Gleiche ist mit einem Managern und einem Aktionär.
00:43:33: Stimmt, eben meine nächste Frage.
00:43:35: Zitat von dir das hat mir aufgeschrieben wie es langfristige Erfolg entsteht selten aus heroischen Zeitungen sondern aus der Fähigkeit extremen zu vermeiden.
00:43:43: Ich wollte eigentlich fragen ist das so schwer?
00:43:45: Aber wahrscheinlich ist es so schwer?
00:43:48: ja Es ist schwer.
00:43:49: wir haben Wir sind als Menschen sinnlich gebaut.
00:43:53: schönerweise auch begeisterungsfähig zu sein ist natürlich oft auch was gefährliches.
00:44:00: aber Was wir schon merken als Gesellschaft, dass Pendel in allen Dingen, ob es jetzt politische Strömungen, geschmecker oder Investments immer zu weit in verschiedene Richtungen ausschlägt und dann hoffentlich irgendwann wieder zurückkommt zu einem gesunden Durchschnitt.
00:44:25: Oder das geht meistens nur durch und gleich wird in die andere Richtung.
00:44:29: Aber am Kapitalmarkt geht schon darum, die ganz blöden Dinge zu vermeiden und die ganz großen Chancen auf der anderen Seite zu nutzen.
00:44:40: Und auch wenn es nur alle paar Jahre kommt... Wenn man nachdenkt sieht man wann Es riskant ist und wann es ein Moment sein könnte wo man sehr vorsichtig ist Auch wann es eine große Chance gibt.
00:44:59: Das geht eben nur in den Extremen.
00:45:01: Wenn es ein bisschen besser oder ein bisschen schlechter ist, ist das verdammt schwierig, weil's auch noch so weit in andere Richtungen ausschlagen kann.
00:45:08: Aber die Extreme, die erkennt man schon.
00:45:16: Kleiner Themenwechsel Thomas Kickert, Magenta-Chef hat in einem Interview gesagt ich vermisse den digitalen Optimismus.
00:45:25: Da hab ich mir aufgeschrieben.
00:45:27: kannst du mit dieser Aussage irgendwas anfangen?
00:45:29: In was im Kontext hatte der das gesagt?
00:45:34: Die Wirtschaft, also die Einstellung zur Digitalisierung.
00:45:38: Dass das so negativ gesehen wird von in Europa eigentlich wahrscheinlich aber auf jeden Fall.
00:45:44: Da ist schon Österreich!
00:45:47: Ja ich vermisse sowieso den Optimismus.
00:45:49: Also ich glaube es ist die Most exciting of all times.
00:45:52: Ich glaube wir haben... Das einzige was wir wissen ist die Zukunft wird extrem anders ausschauen als das hier und jetzt.
00:46:02: Wir haben alle die Chance, mit einem Handy oder einem Computer das mitzugestalten und etwas zu bauen.
00:46:09: Und etwas mitzuentwickeln was diese Zukunft entweder ein Teil davon ist oder es mit verändert.
00:46:16: also ich glaube wir brauchen mehr Optimismus für uns.
00:46:21: Es ist die richtige Zeit für Optimismus.
00:46:25: Ja da sind sie immer
00:46:27: nicht so optimistisch.
00:46:30: Prinzipiell bin ich sehr optimistisch.
00:46:31: Du hast nur gesagt, dass das mit deinem Handy oder einem Computer können wir was tun?
00:46:35: Das ist das einzige, was mich an dieser ganzen Geschichte so abschreckt.
00:46:38: Wir sind so in diese Bildschirme gefesselt und wenn man das nicht liebt und ich lieb es nicht dann ist es ein bisschen abternend aber... Ja,
00:46:45: das verstehe ich!
00:46:46: Also ja du hast alle Chancen damit wenn du bereit bist dich dem zu unterwerfen beim Diktat des digitalen.
00:46:55: Die meisten Menschen tun's aber eh also ist das glaube ich kein Problem
00:46:59: Ja, aber es gibt einen natürlich viel mehr direkten Reach zu wem auch immer man erreichen möchte.
00:47:09: Und dieser Podcast ist ja auch nichts anderes als das so... Auch wenn du den Wildschirm nicht liebst, dass du Leute erreichst die dem Wildschimm leben oder die das so konsumieren?
00:47:20: Ja!
00:47:20: Man kann sich auch hören und ich höre sehr gerne.
00:47:26: Bleiben wir ganz kurz noch beim KI-Thema.
00:47:30: Sandra Navidia, dem amerikanischen Atoil, hat im Standard-Podcast Thema des Tages gesagt nach den Studien müssten zum jetzigen Zeitpunkt schon die Hälfte der Arbeitsplätze in den USA wegsagen.
00:47:56: Also da ging es dann auch darum, dass Oxford, MIT, also renommierte Unternehmen Prognosen abgegeben haben.
00:48:10: Dass alles irgendwie sich ändern wird, das ist bis jetzt noch nicht passiert.
00:48:14: Es ist auch von McKinsey eine Studie rausgekommen, von nicht allzu lange Zeit, dass achtzig Prozent der Unternehmen keine... Produktionsgewinne durch KI verzeichnen konnten, also es gibt ja auch kritische Stimmen.
00:48:28: Meine Frage an dich ist, gibt's eine KI-Blase?
00:48:32: Ich hab mal nicht in den New York Times Podcast gehört wo die Redaktorin gesagt hat das ist nicht die Frage ob die Blase platzt sondern wann sie platzt und wie fragend ich es gibt es eine KI blase?
00:48:43: wenn ja wie sehr verwirft sich die Märkte?
00:48:46: Wie sehr prägt sie unser wirtschaftliches Handeln?
00:48:48: wozu recht?
00:48:49: wozu unrecht.
00:48:53: Also was man einleitig sagen kann Es sind unglaubliche Erwartungen an einige von diesen Unternehmen und wenn man sich vorstellt, dass man für ein Unternehmen, sagen wir, zweihundertmal Umsatz zahlt oder fünfhundert mal gewinnen oder manche von denen machen gar kein Gewinn bedeutet das ja.
00:49:16: Ich habe eine hohe Konfidenz, dass diese Unternehmen für einen sehr langen Zeitraum eine sehr Tolle Entwicklung hat.
00:49:27: und jetzt wenn wir wissen wie schnelllebig die Welt ist, ist das schon erstaunlich dass jemand überhaupt diese Konfidenz haben kann.
00:49:35: Dass er ja oder sie weiß was in fünfzehn Jahren ist.
00:49:38: also deswegen ist auf jeden Fall in einer eher bubbly area weil sehr viele zukünftige Erwartungen sind.
00:49:46: Auf der anderen Seite müssen wir schon sagen dass damit ein unglaublicher Innovation entfesselt wird, weil so viel Geld zur Verfügung ist um plötzlich Dinge zu machen die sonst nicht möglich gewesen wären.
00:50:01: Es sind ganz viele Energieträger in ganz ganz vielen Formen um massiv viel Energie zu erzeugen und das meiste auch nachhaltigere Energie im Datencenter zu bauen um Infrastruktur zu bauen.
00:50:14: also da sind schon sowas entfesselst schon eine Innovationswelle, die uns auch wenn es eine Bubble ist nachher helfen wird dass wir das auch für andere Dinge verwenden können.
00:50:28: Aber ja ich glaube auch, dass die Erwartungen, die jetzt kurzfristig an die Zukunft gestellt sind schon sehr hoch sind und dass wir noch nicht wissen wer der Gewinner ist.
00:50:42: also im Endeffekt gibt's so viele Würfel, die noch nicht gefallen sind und wir wissen noch gar nicht wer EI monetarisieren wird.
00:50:52: Also nur von meiner Cloud und GGBT Subscription können den auch keine tausend Milliarden wert sein.
00:51:00: also das wird sich noch zeigen ob der Vorteil dann in dem einzelnen Unternehmen, in den Staaten.
00:51:09: In den Chip-Herstellern und in den Datensentern oder in den Infrastrukturanbietern... ...in den Energieherstellern.
00:51:17: Wir wissen noch gar nicht wer dann tatsächlich das Gutemoni interessieren kann.
00:51:22: Kleiner Sprung wieder bevor wir dann bald zu dem Thema kommen.
00:51:27: Und wie gesagt wird ich eigentlich eingeladen?
00:51:31: Du musst halt schreien wenn es jetzt so lang wird!
00:51:37: Der Konsultant Dr.
00:51:38: Hans-Hans Hosenweg hat in einem Podcast gesagt, wenn man versucht ein Problem richtig ernsthaft zu verstehen dann hat man die Lösung eigentlich auch schon fast verstanden.
00:51:48: Verstehen Österreichs Unternehmen das Problem?
00:51:51: Die Probleme ihre Probleme?
00:51:54: Ich glaube schon.
00:51:55: ich glaube schon dass es tun.
00:51:57: ich glaub was wir Was wieder haben und das ähnlich wie im Kapitalmarkt.
00:52:02: ich glaube wer meine Kultur die die fast zu unambitioniert ist.
00:52:08: Ich glaube, es ist jeder okay so wie sie ist – wir haben unglaublich tolle Unternehmen und Familienunternehmen, die irgendwelche Hidden-Champions sind.
00:52:17: Und die sagen, es is okay so, wie's ist!
00:52:20: In einer anderen Kultur würden die sagen ok ich holen mir sehr viel Geld an den Investoren an Bord und ich mach das zu einem Global Champion.
00:52:29: Aber bei uns ist es okay, lieber das Ganze von was Kleiner zu haben als einen kleinen Teil von was Großen.
00:52:36: Also ich glaube dass wir zu wenig ambitioniert sind in vielen Dingen und ich glaube, dass wir uns schon unter unserem Wert schlagen.
00:52:45: Und aber lieber auf Nummer sicher!
00:52:49: Ich glaube wir sind in einer Phase aus der wir uns aufrütteln müssten von dem wo wir eher am Beschützen sind von dem, was wir haben als ein Krieren von dem... ...was die nächsten Generationen haben sollten.
00:53:01: Siehst du da eine Entwicklung in der richtige Richtung?
00:53:04: Mir kommt nämlich vor dass es das die österreichische Mentalität sich da ein bisschen in diese Richtung hin entwickelt.
00:53:13: Bisschen größer zu denken und bisschen ambitionierter zu sein und bis ich auch ein bisschen mehr zuzutausleicht auch.
00:53:20: Ich hoffe sehr!
00:53:21: Und ich glaub schon.
00:53:22: also ich glaube man braucht einfach ein paar Ein Volk-Story sind ein paar Dinge, die von vorangeholt werden und
00:53:30: ich glaub'
00:53:31: bisschen einen Optimismus.
00:53:33: Und dann haben wir wie gesagt das Fundament dafür.
00:53:38: also... Ich hoffe du hast recht!
00:53:42: Wir werden sehen.
00:53:44: Wieder ein random Zitat vom Französisch uns ... Ich sammel da solche Dinge.
00:53:51: Immer wenn ich was lese, was mir gefällt schreib ich's mir auf.
00:53:53: Und jetzt vorher habe ich geschaut, was von meiner Zitatensammlung könnte für unser heutiges Thema passen.
00:53:59: Pierre Bourdieu, der französische Soziologe hat gesagt man wird immer durch das konstruiert gegen dass man sich konstruert.
00:54:08: Das fand ich sehr interessant!
00:54:10: Wo gegen konstruirt ihr euch und wie konstruierte genau das wiederum euch?
00:54:16: Ja deine Zitate sind alle so intellektuell.
00:54:18: Ich bin da ein bisschen banalerer Denker.
00:54:20: Jetzt
00:54:22: bin ich dich.
00:54:23: das Pierre Bourdieu Ich lese es nur.
00:54:25: Ich bin überhaupt nicht gegen etwas und ich glaube, das ist auch der falsche Anspruch.
00:54:32: Wir haben Flutz gegründet um einen Unterschied zu machen und um etwas wofür und nicht wogegenzumachen sondern wir sind der festen Überzeugung Vollkaskogesellschaft vorbei ist, dass wir uns nicht zu hundert Prozent in allem was wir tun auf der Stadt verlassen sollten sondern das eigentlich die Quintessenz unserer Zeit des Eigenverantwortung zu übernehmen.
00:55:03: Und Eigenverordnung bedeutet nur, dass ich mir selbst Gedanken mache, dass sich Selbstdinge in die Hand nehmen.
00:55:08: und eines der Themen indem man schön leben kann ist finanzielle Vorsorge oder finanziele Zukunft.
00:55:15: und Wir wollen nur einfach smarten, transparenten Form.
00:55:22: mögst viele Leuten zumindest den Gedanken zu geben.
00:55:27: Solltest du das nicht auch machen?
00:55:29: Und durch wahrscheinlich unsere Werbung angesehen sind eigentlich Fragen die wir stellen und Fragen, die wir an den Kunden stellen, sondern der Kunde sich selbst stellen soll.
00:55:38: Und es geht eigentlich immer nur darum, so ein Wirdmannvermögen, so alt wie ich einfach so ganz normale Fragen, weil wir sind nicht angetreten um zu sagen dass irgendjemand anderer schlecht ist, sondern eigentlich das jeder Österreicher und jede Österreicherin sich die Gedanken machen soll.
00:55:55: Wie kann ich Eigenverantwortung in diesem Thema übernehmen?
00:55:57: Was sind die Fragen, die ich mir stellen soll?
00:55:59: Weil ich glaube die finanzielle Gesundheit ist schon ein ganz, ganz wichtiger Aspekt des Lebens und gibt so einen Füllhorn an Freiheit.
00:56:09: Wenn man da mal damit begonnen hat, wenn man das einmal macht... Wenn man einmal was auf die Seite geschafft hat, ist man wahrscheinlich ein besserer Wähler weil man unabhängiger ist.
00:56:19: Man wählt seinen Job besser aus.
00:56:22: Man hat weniger schlaflose Nächte.
00:56:24: Man kann viel mehr Chancen für die nächste Generation machen.
00:56:27: Also ich glaube es gibt gar nichts, was dagegen spricht.
00:56:33: Das, was nur dagegen spricht ist ein Verzicht heute für etwas Vermeingliches in Zukunft.
00:56:39: Und das macht es sehr schwierig und dieses Garten müssen wir abbrechen.
00:56:44: Ja gut, das ist ein Thema wo wir mit Werbauen Sie immer wieder beschäftigen die Delayed-Creativation.
00:56:50: Es ist so
00:56:51: wie
00:56:51: Zähne putzen damit du nicht zum Zahnarzt gehen musst oder Versicherungen.
00:56:57: Schwierig!
00:56:59: Ein Frage noch zum Thema Marketing, bevor wir tatsächlich auf dieses Blog beitragen von dir kommen.
00:57:05: Vielleicht müssen wir diese Folge zwei teilen, wir werden sehen.
00:57:08: Wir sehen gut's zu.
00:57:10: Ich bin gerade so in Baud
00:57:11: was gezeichnet.
00:57:12: Bin gespannt auf die nächsten Zitate.
00:57:15: Die Adressen dann alle von dir?
00:57:17: Das hier ist aus der McKinsey-Studie State of Marketing Europe.
00:57:24: The Playbook is shifting towards Substance over Spin with authentic proof points, useful content and interactive formats that build community-and two way dialogue.
00:57:35: Also die Strategie verwandelt sich zunehmend von einer PR hin zu substratiellen Inhalten mit authentischem Belegen nützlichen Inhalten und interaktiven Formaten der Gemeinschaft oder einen gegenseitigen Dialog fördern.
00:57:47: Ihr publiziert ja auch Content, ihr habt den Newsletter im Blog.
00:57:52: Wie erfolgreich ist das?
00:57:54: Was performt da am besten?
00:57:57: Kann man da was etwas lernen als Marketerinnen oder Marketer?
00:58:00: Also ich glaube, es ist... Und das macht's ja für uns schwieriger.
00:58:07: Aber für euch noch viel schwieriger!
00:58:09: Es ist einerseits nicht so schnell messbar und die Ergebnisse bekommt man nicht so fast.
00:58:16: Ich glaube nur eines der Puzzle Pieces, die in einem Vertrauensbusiness wichtig sind Forstetransparenz, die Qualität eines Gedankens.
00:58:26: Jemand mit auf die Reise nimmt, jemand erklärt was man macht, warum man es macht, wer die Menschen dahinter sind und das ist einfach kein Quick Fix und deswegen haben wir unsere Firma auch so aufgesetzt wie wir sie aufgesetzt haben.
00:58:41: Wir wissen Finanzen sind ein Skal im Business.
00:58:46: Das heißt wir müssen unglaublich groß werden B to C, also Direct-to-Consumer Brand oder eigentlich Consumer Directly To Us.
00:58:54: Also ein Abhofverkauf.
00:58:56: das heißt wir müssen wahnsinnig viele Leute erreichen und um das zu machen brauchen wir verdammt viel Geld.
00:59:06: aber wir müssen langfristig denken Und deswegen haben wir einen Sonderweg wählen müssen damit wir überhaupt uns auf so langwierige Dinge wie Content produzieren und Inhalte machen für Jahre und Jahre.
00:59:25: Indem wir in diesem schmalen Grad, den es momentan nicht gibt, Banken sind sehr ununternehmerisch.
00:59:31: Wer ein Unternehmen gründen will und zu einer Bank geht, kriegt einen schönen Folder.
00:59:37: Wenn's erfolgreich ist können sie dann zu uns kommen.
00:59:40: oder es gibt Venture Capital die unglaublich viel Geld haben und unglaubliche tiefe Taschen aber den Zeithorizont haben, der nicht meiner Meinung nach mit dem was wir haben wollen für einen Kunden, der im Durchschnitt achtzehn Jahre denkt.
00:59:56: Für uns als Manager die wir dieses Unternehmen zu einem Everlasting-Unternehmen machen wollen finden.
01:00:02: also mussten wir ganz viele Investoren finden, die zwei Dinge mitbringen.
01:00:08: das eine ist sie machen das für immer es ist nicht auf einen Exit gedrillt und akzeptieren, dass es nicht nur ums reine Finanzinvestment geht sondern das wir auch einen Unterschied machen wollen.
01:00:22: Und nur das gibt uns überhaupt die Chance, dass wir überhaupt so langfristige Dinge machen können und bin mir sicher wenn ihr einen Kunden habt wird sie auch gemessen dann nach einem halben Jahr oder ja ob da seinen Impact gehabt hat.
01:00:37: und da muss man sich in irgendeiner Form diese Freiheit erkämpfen, dass man auch langfristig sinnvolle Dinge macht und das ist eindeutig.
01:00:46: Qualitative Inhalt, qualitative Gedanken zu Papier bringen, zu Wort bringen, zur Bild bringen, weil nur so können wir Vertrauen gewinnen.
01:00:58: in seiner Branche wie der Finanzindustrie ist Vertrauen eigentlich unsere Hauptwährung.
01:01:04: Sehr schöne Antwort!
01:01:06: Danke!
01:01:12: Kommen wir jetzt also zu dem Blogbeitrag, den du beschrieben hast.
01:01:16: Wo ich mir gedacht habe war das ist interessant weil es sich ein bisschen überschneidet.
01:01:22: Du hast geschrieben.
01:01:22: Analytische Grundarbeit ist zu einer Commodity geworden.
01:01:26: Wir können jetzt jede Frage die wir unsere Daten haben in jeder erdenklichen Form stellen.
01:01:31: Das strukturelle Nachteil kleiner Teams gegenüber den großen Häusern geht mittlerweile gegen null.
01:01:39: So da sind wir ja in vielen Bereichen Branchen.
01:01:44: Ist das eine gefallene Chance für die Wirtschaft?
01:01:54: Ich glaube beides.
01:02:03: Die Wirtschaft lebt schon stark davon, dass es verschiedenste Offerings und Poles gibt.
01:02:15: Veränderung ist total wichtig.
01:02:18: Wirtschaft zu verändern, um eine Gesellschaft zu verändern.
01:02:21: Um einen Wohlstand zu verbessern und damit Leute glücklicher werden, damit Leute das Besseres haben.
01:02:26: aber wenn eine Veränderung zu schnell kommt dann sind wir glaube ich nicht vorbereitet Und ich glaube momentan gerade bei diesem Thema AI geht es schon sehr viel um die Geschwindigkeit dieser Veränderungen.
01:02:38: Ich glaube wenn wir das über Fünf Jahre über zehn Jahre, fünfzehn Jahre über zwanzig Jahre kontinuierlich anpassen und dann sozusagen der Unterschied zwischen einem großen Unternehmen und das strukturelle Vorteil gegenüber kleinen Unternehmen immer geringer wird ist es okay.
01:02:55: Wenn das zu radikal funktioniert glaube ich haben wir ein echtes gesellschaftliches Problem wenn zu schnell Leute vielleicht einen Job verlieren oder sich nicht unorientieren können und nichts selbst vielleicht Teil des anderen werden.
01:03:09: Ich glaub so Wir müssen jetzt aufpassen, dass wir nicht alle verschrecken und allen sagen das wird es morgen nicht mehr geben.
01:03:19: Sondern einen guten strategischen Weg finden.
01:03:23: wie können wir mit diesen Veränderungen umgehen so dass die sozialverträglich sind, sodass sie gut für den Konsumenten sind, so dass Unternehmen da durchkommen?
01:03:32: Und da brauchen ein bisschen Guidance.
01:03:34: also ich glaube das ist das wichtigste.
01:03:36: Grundsätzlich ist natürlich genial.
01:03:42: Der User, der den guten Gedanken hat.
01:03:48: Die Möglichkeit hat das Gleiche zu erreichen wie der eine riesene Armee an Mitarbeitern hat ist natürlich super schön und wird sich auch in der Qualität der Dienstleistungen entkonsumenten oder im Preis niederschlangen.
01:04:04: Ja ich bin gespannt, du sprichst ja über die Vorteile von Erfahrung.
01:04:10: dass die wird dann natürlich teilweise rausgeschnitten, weil Menschen ohne Erfahrung dann Dinge machen können, die sie vorüber nicht machen konnten.
01:04:18: Ich bin sehr gespannt wie das langfristig oder mittel bis langfristiger, welche Ausgaben wir haben.
01:04:25: Kurzfristig sind Sie für mich eher hässlicher Natur Aber Das wird sich auch stimmen.
01:04:33: Du hast gesagt was ich total interessant gefunden habe Man kommt zu schnell zur Antwort also über über die Technologie auch.
01:04:43: Und wer zu schnell zur Antwort kommt, versteht viele Implikationen nicht.
01:04:47: Man versteht nicht warum die Frage überhaupt wichtig war.
01:04:51: Ein anderes Detail das ich mal gesammelt habe stand von Papi Picasso der gesagt hat Computer sind nutzlos sie können nur Antworten geben.
01:05:00: Magst du noch was sagen?
01:05:07: Ja ich glaube und wir merken das ja natürlich sehr viele junge, ob es jetzt Interns oder Junge, die bei uns starten.
01:05:19: Und was wir merken sind vom ersten Tag an total effizient und bringen dann Dinge, die extrem gut sind.
01:05:27: aber wenn man eine Gegenfrage stellt oder TV-neinschaut, weil wenn das anschaut meistens sieht man sofort, ob irgendwo ein Datenfehler ist, ob etwas nicht stimmt Sie fragt, was der Grund war, warum sie es so gemacht haben und was sich noch angeschaut haben.
01:05:46: Und so merkt man das die Tourist, die es halt zur Frage gibt dann sehr schnell dazu bringen dass man etwas liefern kann was okay ist.
01:05:57: aber wie wenn man mit einem GPS immer fährt wahrscheinlich das nächste mal wieder nicht weiß wo man hinfährt und warum man hinfahrt und eigentlich dieser Schneeball des Wissens eigentlich nicht größer wird, wenn man direkt zur Antwort kommt bevor man sich noch den Gedanken gemacht hat.
01:06:13: Und jeder weiß es, wenn ein Buch gelesen hat, dann ist halt ein Buch, wenn du zehn Bücher liest die um dieselbe Zeit gehen sieht man das aus verschiedenen Blickwinkeln, weil man sich da noch irgendwas anderes darüber liest, dann eine Diskussion hat und so... Dann wird's irgendwann ein Puzzlepiece.
01:06:30: und wenn man dann etwas hört oder kann man das dann einsortieren und so baut sich ja unser Wissen, unsere Erfahrung und alles auf.
01:06:39: Und wenn ich nie mehr nachdenken muss – sondern das einfach nur mein Ende mir in dem Moment sagt was es ist und es schön darstellt – dann habe ich dieses ganze neuronale Netz in meinem Hirn nicht dass eigentlich das validiert, wenn etwas ist und das mir auch hilft etwas einzusortieren.
01:07:04: Ich glaube, ich habe einen Sohn der ist eineinhalb Jahre alt.
01:07:06: Ich glaube... oder wir, meine Frau und ich werden vermutlich irgendwann jemanden bezahlen müssen, dass man so ein Apprentice-Ship macht, das jemand ausbildet und sich wirklich Zeit nimmt, jemand zu challenge'n und die Sachen zurückwirft und sagt so nicht!
01:07:23: Und er schreibt es noch einmal und das macht das so, weil das wird ja fast eine Leistung sein, dass was früher eine Ausbildung war, dass man das jemandem machen lässt.
01:07:39: Weil es einfach nicht mehr nötig ist oder wäre mein Best-Gess.
01:07:44: aber wir versuchen jetzt ganz gezielt uns Gedanken zu machen und sagen Was können wir den jungen Leuten die zu uns kommen eigentlich als Hilfestellung geben damit sie nicht in diese Falle tappen?
01:07:57: Und vielleicht braucht es dann mehr Zeit.
01:07:59: aber im Endeffekt Es ist schon ganz wichtig, dass die sich Gedanken machen und dass sie nicht rausgehen und nur ein gutes Dienstzeugnis haben.
01:08:08: Sondern auch was gelernt haben und was in ihrem Kopf.
01:08:12: ein paar Dinge, die auch den Rest ihres Lebens begleiten werden und wo Sie auf diese Erfahrung immer zurückschauen können oder zurückgreifen können wenn Sie finanzielle Entscheidungen, wenn Sie Mitarbeiterentscheidungen, Wenn Sie unternehmerische Entscheidungen treffen.
01:08:28: Ich hoffe, dass wir das hinkriegen.
01:08:29: Wir sind auch noch stark im Learning-Prozess, weil wir natürlich auch ziemlich strampeln und Tag und Nacht arbeiten.
01:08:36: Also geht man ja sehr gerne den Easy Path.
01:08:41: Und wir sind ja Menschen per Definition faul.
01:08:44: Man muss sich eigentlich zwingend den schwierigen Weg manchmal zu nennen.
01:08:52: Was EI für uns wirklich verändert hat ist nicht, dass sie bessere Antworten bekommen können bekommen, sondern dass wir aufhören können unsere Zeit mit Datenaufbereitung zu verbrennen und endlich die Zeit haben für das uns wirklich zielt nachdirekt diskutieren und spüren ob etwas nicht stimmt.
01:09:07: Ich glaube das haben wir eh eingangs schon ein bisschen besprochen.
01:09:15: Diese Intuition, ich spreche noch weiter, diese Intuition der Verfahren passiert kann kein Tool der Welt liefern.
01:09:20: sie kommt nur davon dass man lang genug im Spiel war und weiß wie es ist wenn sich falsch anfühlt und trotzdem eine Überzeugung festhält oder eben nicht.
01:09:30: Jetzt hast du das eh gerade angesprochen mit den jungen Leuten, glaubst du, dass Erfahrung unumgängig ist?
01:09:37: Und wie sollen die jungen Leute in einer Zeit, wo sie sofort die Antwort bekommen, Erfahrung sammeln?
01:09:45: Irgendwann kann man ja nur noch zu alten Leuten wie mir gehen, die noch Erfahrung haben weil die Jünger haben sie nicht.
01:09:50: Ich
01:09:51: bin auch noch nicht so alt also muss ich vermessen, dass ich über Erfahrungen rede aber... Ich glaube, ehrlich gesagt das Wichtigste ist, dass wir wieder lernen mit langen Weilen umzugehen.
01:10:04: Wenn man in der U-Bahn sitzt und man sieht nur wie jeder so scrollt wo er die Kopfhörer drehen hat oder was liest.
01:10:13: ich glaube diese Nachdenken, Gedanken machen auch etwas nach hinten verschieben und den Kopf arbeiten lassen Das funktioniert nur, wenn es Langeweile gibt.
01:10:27: Und das haben wir irgendwie total verlernt einfach nur hinzusetzen nachzudenken in einem Bus zu sitzen herumzuschauen, wandern gehen und einfach nur in die Berge schauen.
01:10:44: Ich glaube ganz viele Dinge gehen wirklich um Nachdenken weil nur wenn man nachdenkt evaluiert, ob das was man gemacht hat gut oder schlecht war.
01:10:57: Richtig oder falsch war warum andere so reagiert haben?
01:11:02: Was das für ein Ergebnis hat, was das für einen Impact hat auf etwas.
01:11:06: nur dann kann es überhaupt Erfahrung werden wenn nur es erlebt zu haben ist noch nicht an Erfahrung sondern die Erfahrung die was bringt ist nur wenn ich nach und drüber nachgedacht habe was das bedeutet und dass einsortiere.
01:11:20: nur dann ist Erfahrung wertvoll und ich glaube dafür brauchen wir viel mehr am Langeweiler.
01:11:26: Das ist wirklich interessant und schön, dass du das sagst, weil wir uns die Less of the Same Philosophie ausgerufen haben überlegt was führt denn zu Less Of The Same?
01:11:37: Und Langeweile ist relativ weit oben auf unserer Liste.
01:11:41: Ist kein gutes Marketing-Sexywort oder?
01:11:45: Langweilig!
01:11:46: Naja ich glaube es ist tatsächlich eine wichtige Funktion fast unumgängig, wenn man irgendwie neue Ideen haben will.
01:11:56: Wenn man sich die ganze Zeit mit Inhalt befeuert selber dann passiert das eineseits dass man gar nicht mehr zum Nachdecken kommt, anderseits.
01:12:05: ich beobachte auch ein bisschen das Gefühl ich habe im Video etwas gesehen ersetzt schon Ich weiß etwas ersetzt und ich habe etwas getan was natürlich das schlimmste ist.
01:12:17: Meine Tochter hat mal nach, wie sie noch klein waren, nach drei Klavierstunden gesagt.
01:12:21: Klavierspielen kann ich schon!
01:12:22: Ich möchte das Gitarre lernen.
01:12:24: Was
01:12:24: für eine?
01:12:25: Vielleicht ist sie ein Super-Talent.
01:12:28: Das finde ich nicht.
01:12:29: Sie hat auch mal nach einem Hockeyspiel, seit Landhocke gespielt und die haben sich gefragt, wie war unser Spiel?
01:12:35: Und sie hat gesagt wir haben zwei zu zweie gewonnen.
01:12:38: Also die hat sowieso eine
01:12:40: Grundphilosophie, die muss ich nur abschauen können, finde ich.
01:12:46: Das letzte Zitat, das ich gerne noch mit dir besprechen würde ist.
01:12:51: Du hast geschrieben wer die richtigen Fragen stellt profitiert enorm und wer oberflächliche Fragen stellt riskiert einfach schneller mehr vom falschen zu produzieren.
01:13:00: Less of the same is eine unsere Grundannahmen die also in der Werbebauschisse so.
01:13:07: Da gibt es seit den Sechzigerjahren das Creative Brief.
01:13:10: Wir haben immer dieselben Fragen gestellt, was ist das Problem?
01:13:15: Wer ist die Zielgruppe?
01:13:16: Was wollen wir denen sagen und warum sollen sie das glauben?
01:13:18: so... Und wir haben das Gefühl wenn du immer dieselbe Frage stellst, wirst auch immer auf ähnliche Antworten kommen.
01:13:25: Wahrscheinlich ist es sehr spannend neue Fragen zu stellen oder andere Fragen zu Stellen.
01:13:31: wie siehst du das?
01:13:32: Ja eindeutig also ich glaube wir haben ja etwas Unglaublich spannend, dass es am Kapitalmarkt ist.
01:13:42: Das ist alles von Geopolitik, Zentralbanken, Marktteilnehmer und Unternehmen – was auch immer!
01:13:53: Und die Fragen, die einen Verfünffjern zum Ziel geführt haben….
01:13:59: Die führen ihnen jetzt nicht mehr zum Ziel und wir müssen immer wieder neu herausfinden, was sind die richtigen Fragen.
01:14:05: Und ich glaube es geht nicht darum, immer alle Fragen zu verändern – das ist wahrscheinlich bei euch auch nicht – sondern kontinuierlich zu revaluieren.
01:14:13: sind die Fragen, die ihr als Briefing habt, die richten.
01:14:16: Und dann immer wieder eine austauschen und durch ein anderer setzen und testen?
01:14:22: funktioniert sie besser und funktioniert das im Gesamtkonstrukt besser.
01:14:27: jeder Investor der Hardware lernt.
01:14:32: Es gibt nicht das One-Trick Pony, sondern es ist die Kombination aus den verschiedenen Fragen, die man stellt.
01:14:40: Das was in der Welt passiert und was im Kapitalmarkt noch viel mehr passiert, ist ihr dampfen immer alles rund auf eine Zahl – gut oder schlecht!
01:14:48: Auf ein KGV, auf ein Cape-Yield, auf einen Preis auf ein Momentum oder auf einen Trend, was auch immer es ist und jegliche Zahl zerbricht an allen den Informationen die dort hineingehen.
01:15:06: Das ist was die Leute denken wie viel Kapital zur Verfügung ist, was das Unternehmen drunter macht, wie die Währung sich entwickelt hat.
01:15:13: ob jetzt der Herr Trump heute noch vorhin das getweetet hat oder das wie das Sentiment ist so unendlich viele Dinge die zerpricht Und ich muss eigentlich Fragen stellen, um möglichst viele Blickwinkel einzufangen.
01:15:28: Um zu sehen was ist die Schwachstelle von dem?
01:15:32: Und dann kann ich eine andere Zahl nehmen, die sozusagen keinen anderen Blickwinke abdeckt.
01:15:36: Deswegen ist nur die Kombination der verschiedensten Fragen können zur Antwort führen und das ist eigentlich das, was wir jeden Tag machen.
01:15:44: Wir schauen uns unser System anschauen an.
01:15:47: Welche Frage gehört noch dazu?
01:15:53: den Rest in Frage stellen könnte.
01:15:55: Und oft sind das leere Kilometer, aber manchmal kommt man dann auf etwas drauf was einen richtigen Mehrwert gibt und was man dann in sein Ensemble aufnehmen kann und was eine guten neuen Blickwege einfängt.
01:16:10: Habt ihr dieses in Fahrgestimmung sozusagen institutionalisiert?
01:16:13: Also setzt euch da wirklich regelmäßig hin und sagt so jetzt schauen wir uns unsere Fragen
01:16:20: an.
01:16:20: Ja, hinterfragen die Fragen.
01:16:22: Das machen wir also wie re-evaluieren alle Entscheidungen.
01:16:25: Du teilst radikaler Offenheit.
01:16:30: aber so wie es halt im Leben ist und die richtigen Dinge kommen nicht immer weil man gerade am Schreibtisch zusammensitzt sondern kommen bei allem aber dadurch dass das Team so all-in sind, glaube ich.
01:16:49: Rattert es bei so vielen auch wenn sie nicht im Büro sind dass die dann irgendwie sehr erratisch kommen und dann in den Topf geworfen werden und diskutiert werden.
01:17:00: also ich glaub super spannende Zeit!
01:17:04: Wenn wir wirklich wieder mehr Zeit haben um die Fragen zu stellen glaube ich sind wir alle besser dran.
01:17:11: okay hier hab gedacht das war die letzte Frage aber ich muss doch eine stellen weil mir gerade eingefallen ist.
01:17:16: Man sagt ja, dass EI zum Beispiel bei der Diagnose von Erkrankungen bereits besser ist als die Menschen.
01:17:23: Kann das auch passieren?
01:17:24: Dass EI besser wird als ihr und in drei Jahren braucht man euch nicht mehr und jeder macht es mit seinem Chatbot selber besser.
01:17:38: Es kann schon natürlich sein, dass der Markt effizienter wird aber es wird nie einen perfekten Markt geben.
01:17:46: Man lernt auf der Ohne, dass der Markt effiziente ist, dass wenn man mehr Risiko eingeht, einen höheren Titel erzielen kann.
01:17:54: Das war alles theoretisch eigentlich non-senseit, weil es ja gar nicht sein kann und jeder, der schon einmal ein Unternehmen besessen hat oder eine Aktie gesessen hat weiß ja das es überhaupt diese Linearität gar nicht gibt.
01:18:10: Was schon sein kann Wenn viel mehr der Informationen sinnvoll eingepreist sind, dass es eine effiziente Reform gibt.
01:18:19: Aber dann wird's trotzdem Trade-offs geben weil dann wirds den einen geben da sagt ich muss mir in einem Jahr ein Haus bauen und da brauche ich das Geld.
01:18:27: Das heißt er kann nur weniger Risiko eingehen.
01:18:29: Der wird sein Portfolio anders bauen.
01:18:31: Jemand andere wird sagen ich habe zehn Jahre Zeit.
01:18:33: Das heisst der kann eigentlich etwas ausnutzen wo der das Geld fürs Haus braucht ein Forstseller ist verkaufen muss dass der einsteigt, weil er langfristig denkt.
01:18:44: Also schon allein durch diese unendlich vielen verschiedenen Ziele die jeder einzelne hat kann es schon sein das es eine effizientere Form an Trade Offs gibt.
01:18:56: aber es wird nie einen Preis geben weil nie alle Aktionäre das gleiche Ziel haben und das doch dann stark um den Prompt geht.
01:19:05: Aber da die EI wird sicher besser werden.
01:19:09: wenn du sagst du möchtest in zehn Jahren das maximale Outcome haben und es ist dir ganz egal, ob das dazwischen mal neunundneinzig Prozent im Minus ist wird er wahrscheinlich einen besseren Weg finden als du das heute selbst allein kannst.
01:19:27: Schauen wir mal!
01:19:29: Ich weiß nicht, vielleicht bist du ein Market Wizard?
01:19:33: Nein ich bin ganz ehrlich, ich bin ja auch ein Kunde bei euch
01:19:36: Das scheint...
01:19:37: also wie's mir geht liegt in euren Händen.
01:19:41: Vielen Dank fürs kommen.
01:19:42: Es war super interessant, super spannend!
01:19:44: Euch vielen dank fürs zuhören.
01:19:46: Hört euch das nächste mal wieder vorbei und schaut vorbei bei Less of the Same.
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